Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Simulation und Modellierung im Zeichen der Digitalisierung
Campus Göttingen Simulation und Modellierung im Zeichen der Digitalisierung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:00 12.05.2019
Bei der Podiumsdiskussion über digitale Lehr- und Lernmethoden in der Clausthaler Aula Academica. Quelle: r
Anzeige
Clausthal-Zellerfeld

 Im Zentrum der Tagung stand die weitere Entwicklung der Simulation und Modellierung von Prozessen in Zeiten der digitalen Transformation.

Mit der aktuellen Tagung werde die Sichtbarkeit des Simulationswissenschaftlichen Zentrums Clausthal-Göttingen (SWZ) weiter erhöht, unterstrich der Clausthaler Universitätspräsident Professor Joachim Schachtner bei der Begrüßung. Das SWZ war 2013 als gemeinsames Zentrum der beiden südniedersächsischen Universitäten gegründet worden. Vom Land Niedersachsen zwischen 2013 und 2019 mit 4,3 Millionen Euro gefördert, sind seither rund 20 Forschungsprojekte aufgesetzt und zwei Juniorprofessuren installiert worden, wie die TU Clausthal mitteilt.

Drei Forschungsfelder

Auch Professor Jens Grabowski, Dekan der Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Göttingen, hob die Bedeutung des SWZ hervor: „Das Zentrum ist eine Erfolgsstory.“ Als Beleg verwies er zum einen auf Professor Marcus Baum. Der Wissenschaftler war zunächst Juniorprofessor am Simulationswissenschaftlichen Zentrum und ist inzwischen W3-Professor an der Universität Göttingen. Zum anderen verwies Grabowski auf den gerade veröffentlichten Forschungsbericht des SWZ. Der Umfang von 260 Seiten spreche für die vielfältigen Aktivitäten des Zentrums.

Das SWZ beschäftigt mit drei Forschungsfeldern: Simulation und Optimierung von Netzen, Simulation von Materialien und verteilte Simulation. Die Kombination dieser Themen und der interdisziplinäre Ansatz mache das Besondere der aktuellen Tagung aus, sagte der Clausthaler Professor Gunther Brenner als Sprecher des Simulationswissenschaftlichen Zentrums Clausthal-Göttingen. Informatiker, Mathematiker und Ingenieure aus Deutschland und der Welt tauschten sich dort über 45 Fachbeiträge aus.

Podiumsdiskussion zu Lernmethoden

Ein Höhepunkt der Konferenz sei die Podiumsdiskussion zu digitalen Lehr- und Lernmethoden gewesen. Die Moderation übernahm Juniorprofessorin Nina Gunkelmann, die die Tagung mit Unterstützung von SWZ-Geschäftsführer Dr. Alexander Herzog organisiert hatte. Weitgehend einig seien sich die fünf Diskutierenden darüber gewesen, dass Simulations- und Modellierungstechniken künftig zu einem zentralen Element in der Lehre an Universitäten werden. „Da steht ein Wandel bevor“, sagte Brenner, auch für die Rolle der Lehrenden.

Neuer Vorstand

Währen der Zentrumsversammlung der Konferenz ist turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt worden. Vorsitzender für die kommenden zwei Jahre ist Professor Marcus Baum (Universität Göttingen), Stellvertreterin ist Juniorprofessorin Nina Gunkelmann (TU Clausthal). Weitere Vorstandsmitglieder sind aus Göttingen Professor Jens Grabowski und Fabian Sigges sowie aus Clausthal Professor Jörg Müller und Dr. Andreas Reinhardt.

Von Nora Garben / R

Rothirsche können zum Erhalt geschützter Lebensräume beitragen. Das hat ein Forscherteam der Göttinger Universität durch Untersuchungen auf einem Truppenübungsplatz belegt.

12.05.2019
Göttingen 24. Kongress der DGM in Göttingen - Forderung nach Neugeborenen-Screening

Beim 24. Kongress des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) in Göttingen haben aktuelle Forschungen im neuromuskulären Bereich im Fokus gestanden. Über 380 Teilnehmer folgten der Einladung.

10.05.2019

Mit ihrer außergewöhnlichen „Europa-Hymne“ haben Schüler der Göttinger Albani-Grundschule das Bundesfinale im gleichnamigen Programmierwettbewerb erreicht. Ob sie gewonnen haben, erfahren sie während der Ideen-Expo in Hannover.

10.05.2019