Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Deutsche Leberstiftung vergibt Stipendien
Campus Göttingen Deutsche Leberstiftung vergibt Stipendien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:03 23.08.2018
Ärzte und Wissenschaftler können sich für die Stipendien bewerben.
Ärzte und Wissenschaftler können sich für die Stipendien bewerben. Quelle: dpa
Anzeige
Hannover

Um den wissenschaftlichen Austausch zwischen hepatologischen Forschungseinrichtungen zu fördern, vergibt die Deutsche Leberstiftung auch in diesem Jahr Stipendien. Den Stipendiaten soll damit ermöglicht werden, zeitlich begrenzte klinische oder grundlagenwissenschaftliche Projekte in anderen Forschungseinrichtungen umzusetzen, teilt die Stiftung mit.

Das Stipendium umfasst unter anderem die Unterstützung für Reisekosten und die Unterkunft vor Ort. Eine Förderung kommt infrage, wenn die beiden beteiligten Forschungseinrichtungen an unterschiedlichen Institutionen angesiedelt sind und sich mindestens eine der beiden in Deutschland befindet. Pro Stipendiat ist eine Förderung bis 5 000 Euro für bis zu sechs Monate möglich. Bewerben können sich Ärzte und Wissenschaftler.

Die Prüfung der Förderanträge erfolgt durch ein unabhängiges Gutachterkomitee. Auf dem 16. HepNet Symposium der Deutschen Leberstiftung in Hannover am 28. und 29. Juni 2019 werden die Stipendiaten bekanntgegeben.

Die Förderung gibt Ärzten und Wissenschaftlern „die Möglichkeit und den Anreiz, intensiver Forschung zu betreiben. Außerdem können die Stipendien Ausgangspunkt für eine neue oder eine vertiefte Kooperation sein“, betont Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 28. Februar 2019. Es gilt das Datum des E-Mail-Eingangs. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen sind auf der Website der Stiftung abrufbar.

Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen und ihren Behandlungen. Nach eigener Aussage hat sie das Ziel, die Patientenversorgung durch Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern. Die Stiftung bietet außerdem Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und Apotheker in medizinischen Fragen.

Von Nora Garben