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Göttingen Studie untersucht Barrierefreiheit im Harz
Campus Göttingen Studie untersucht Barrierefreiheit im Harz
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15:07 15.07.2018
Kommen Menschen mit Beeinträchtigungen in den Besucherzentren des Nationalparks Harz zurecht? Quelle: dpa
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Bad Harzburg/Wernigerode

Berücksichtigt werden auch die Informationen vorab, die An- und Abreise oder auch Übernachtungsmöglichkeiten in der Region, sagte die Studentin der Hochschule Harz Wernigerode, Stefanie Müller. Für die bis zum 16. August laufende Studie werden derzeit noch Tester gesucht.

Die Tester sollten eine oder mehrere Beeinträchtigungen haben, beispielsweise kämen Rollstuhlnutzer, Sehbehinderte, Hörbeeinträchtigte oder Menschen mit psychischen Einschränkungen infrage. Die Datenerhebung erfolge dann über eine kostenfreie App, in der die Teilnehmer ihre Erfahrungen wie in einem Reisetagebuch festhalten können. Untersucht werden sollen das Natur-Erlebniszentrum HohneHof in Drei Annen Hohne, das Haus der Natur in Bad Harzburg, das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg und das Nationalpark-Besucherzentrum Torfhaus.

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Aus den für ihre Masterarbeit erhobenen Datensätzen will Müller Empfehlungen ableiten, um das Angebot im Nationalpark noch barrierefreier zu gestalten. „Von Barrierefreiheit profitieren alle, denn wir alle werden älter oder können nach einem Unfall eingeschränkt sein“, sagte Müller. Außerdem seien Rampen, ebene Wege oder breitere Türen auch für Familien mit Kinderwagen hilfreich. Ausstellungen, die mehrere Sinne ansprechen seien zudem oft für alle Besucher spannender.

Von epd