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Göttingen Themenführungen: von Pfingstrosen zu „überlebenden Zeitzeugen“ der Steinkohlezeit
Campus Göttingen Themenführungen: von Pfingstrosen zu „überlebenden Zeitzeugen“ der Steinkohlezeit
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21:00 24.04.2019
Ein Rundgang zu den Pfingstrosen steht am 2. Mai auf dem Programm. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Die Mittelmeerpflanze dürfte in Göttingen gar nicht winterhart werden, hält aber bereits seit Jahren tapfer im Freien aus.

Die weiteren Führungen finden ebenfalls donnerstags von 19 bis 20 Uhr statt (Feiertage ausgenommen). Treffpunkt ist am Haupteingang am Tor. Bei schlechtem Wetter führt Schwerdtfeger die Besucher durch die Gewächshäuser. Die Teilnehmergebühr beträgt 4 Euro. Für Mitglieder des Fördervereins „Freunde der Botanischen Gärten in Göttingen“ wie auch für Studierende der Fächer Biologie/Biodiversität sind die Führungen kostenlos.

Am 2. Mai führt der Rundgang zu „herrlichen Pfingstrosen“ aus Südeuropa und Vorderasien und China. Blumen aus dem „Reich der Mitte“ stehen am 9. Mai auf dem Programm. Für viele der Inbegriff von „ganz weit weg“, sind in den Gärten schon seit Langem zahlreiche chinesische Blumen heimisch geworden. Am 16. und 23. Mai geht es um „Farben in der Natur“ und die Frage „Welche Naturfarben hat uns die Pflanzenwelt geboten, bevor die synthetischen Farben aufkamen?“

„Unterwegs mit Paracelsus“ lautet das Motto der Themenführung am 6. Juni. Besucht werden Pflanzen mit interessanten biochemischen Inhaltsstoffen – ob gefährliche Giftpflanzen oder heilsame Arzneimittel. Am 13. Juni widmet sich die Führung der „lieblichen Wissenschaft“, wie die Pflanzenkunde früher genannt wurde. Und so finden sich unter dem Deckmantel vornehmer alter Sprachen zahlreiche Anspielungen und Anzüglichkeiten.

„Damals im Steinkohlewald“ – am 20. Juni geht es gedanklich über 300 Millionen Jahre zurück in das vergangene Erdzeitalter des Karbon, als die Welt von Farnwäldern bedeckt war. Die Teilnehmer der Führung besuchen die „überlebenden Zeitzeugen“ der Steinkohlezeit in den Farnhäusern. Am 27. Juni heißt es auf in den „Garten der Krabbelviecher“. Etwa drei von vier Tierarten sind Gliedertiere, also Spinnen, Krebstiere, Tausendfüßer; dazu kommt das Reich der Insekten. Und so steht ein Gartenrundgang zu den blütenbesuchenden Insekten, die weit über die Honigbiene hinausgehen, an.

Die Themenführungen im Sommersemester enden am 4. Juli mit „Blumenwiesen für jeden Standort“. Ein buntes Blütenmeer – viele Gartenbesitzer wollen heute statt des langweiligen Englischen Rasens eine Blumenwiese, wo es summt und brummt, kreucht und fleucht. Anhand der Blumenwiesen des Botanischen Gartens lernen die Besucher, was zu beachten ist, damit das Blütenmeer gelingt.

Von Nora Garben

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