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Göttingen UMG und Institut aus Heiligenstadt wollen zusammen arbeiten
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UMG und Institut aus Heiligenstadt kooperieren in der Onkologie

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18:22 26.08.2020
Prof. Wolfgang Brück (links) und Prof. Dieter Beckmann, unterzeichnen den Vertrag, in Gegenwart von Prof. Volker Ellenrieder (hinten links) und Prof. Philipp Ströbel (hinten rechts).
Prof. Wolfgang Brück (links) und Prof. Dieter Beckmann, unterzeichnen den Vertrag, in Gegenwart von Prof. Volker Ellenrieder (hinten links) und Prof. Philipp Ströbel (hinten rechts). Quelle: r
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Göttingen

Die Universitäsmedizin Göttingen (UMG) und das Institut für Bioprozess-und Analysenmesstechnik in Heiligenstadt (iba) wollen ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit ausbauen. Dafür haben sie einen Kooperationsvertrags erstellt. Prof. Wolfgang Brück, Sprecher des Vorstands der UMG und Dekan der Medizinischen Fakultät, hat diesen Vertrag nun unterzeichnet, ebenso Prof. Dieter Beckmann, Sprecher des Vorstands und wissenschaftlicher Direktor des iba.

In dem Vertrag, dem sogenannten Letter of Intent, sind die konkreten Schritte auf dem Weg zur Kooperation benannt. Ziel ist es, in der medizinischen Grundlagenforschung intensiver zu kooperieren, heißt es seitens der UMG. Insbesondere auf dem Gebiet der personalisierten Medizin und bei speziellen Methoden des Disease Modelings solle dies erfolgen und so auch langfristig die medizinische Versorgung verbessern.

Gemeinsame Forschungsprojekte

Seit einigen Jahren arbeiten UMG und das iba in gemeinsamen Forschungsprojekten nach Angaben der UMG erfolgreich zusammen. Auf den Gebieten der Krebsforschung und der Zahnmedizin erfolge die Zusammenarbeit, die künftig noch stärker gebündelt werden soll. Workshops sollen vorbereitet werden. Eine gemeinsame Lenkungsgruppe soll dies koordinieren. Die UMG bringe dafür ihre universitäre Expertise auf dem Gebiet der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung ein, das iba sein interdisziplinär-applikatives Wissen auf dem Gebiet technischer Systeme für die Lebenswissenschaften.

„Allein schon die regionale Nähe und die bereits bestehenden Kooperationen mit Göttinger Instituten, Unternehmen und Netzwerken haben bei uns darin bestärkt, dass wir uns mit diesem Anliegen an die UMG wenden wollen“, so iba-Direktor Prof. Dieter Beckmann. Durch die Zusammenarbeit entstehen neue wissenschaftliche Perspektiven, sind sich beide Partner sicher. Wichtige Aspekte seien die Bereitstellung technischer Systeme für die UMG, die Verfügbarkeit von Probenmaterial für das iba sowie die gemeinsame Einwerbung von Forschungsgeldern und die Entwicklung und Vermarktung von Diagnose-und Therapiesystemen.

Von Anja Semonjek