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Göttingen Hausarbeiten, Klausuren, Jobs und Urlaub
Campus Göttingen Hausarbeiten, Klausuren, Jobs und Urlaub
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16:22 23.02.2017
Von Michael Caspar
Kapstadt als lohnendes Ziel: Jaro Koch belohnt sich mit einem Urlaub in Südafrika, Quelle: dpa
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Ich lerne für Klausuren“, erzählt Linus Weber (20). Seit einem Semester studiere er in Göttingen Informatik. Anfang März beginne ein dreiwöchiger Pflichtkurs. Zwei Wochen sei er bereits mit der Familie unterwegs gewesen, so Weber.

Zwei Klausuren stehen bei Eike Blumenberg (23), einem Studenten der Forstwissenschaften, Anfang April an. Arbeiten werde er in diesen Semesterferien nicht. Das tue er immer während der vorlesungsfreien Zeit im Sommer – als Erntehelfer auf dem elterlichen Bauernhof.

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„Früh anfangen“, rät Ole Ritter (24) Studierenden, die sich auf Klausuren vorbereiten. Er habe das leider nicht getan und müsse sich nun um so mehr beeilen, bekennt Ritter, der Wirtschaftspädagogik und Sport studiert. Nebenher arbeite er in einem Fitnessstudio. Einen Studentenjob zu finden, sei in Göttingen nicht schwierig, meint er. Mit Schwimmkursen für Kinder verdient sich Dana Egen (22) Geld. Sie studiert Sport und Volkswirtschaftslehre undlernt derzeit mit Ritter für Klausuren.

Eine Hilfskraftstelle mit 30 Stunden im Monat hat Psychologiestudent Jaro Koch (21) an der Uni. Er bereitet gerade seine Bachelorarbeit vor. Danach werde er Urlaub in Südafrika machen, verrät er.

Zwei Hausarbeiten in Geschichtswissenschaften und einen Essay in Germanistik muss Dominik Ackermann bis Ende März beenden. Er brauche Zeitdruck, um gut voranzukommen. Weil die Ablenkung in seiner Wohngemeinschaft groß sei, suche er sich in der Universitätsbibliothek oder im Kulturwissenschaftlichen Zentrum einen ungestörten Platz. Ins Lern- und Studienzentrum gehe er ungern, weil er dort an feste Zeiten gebunden wäre.

„Fünf bis sieben Stunden am Tag sitze ich an meiner Masterarbeit“, berichtet Arne Kutschmann (26), ein angehender Agrarwissenschaftler. Sechs Monate habe er für seine Verbraucherumfrage Zeit. Diszipliniert arbeiten und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, empfiehlt er anderen Studierenden.

Teilnehmer für ein Experiment zur Erforschung des Kundenverhaltens beim Kauf von Lebensmitteln sucht Nicolas Merz (27), der wie Kutschmann bei den Agrarwissenschaftlern seine Masterarbeit schreibt. Versuchspersonen würden eine Brille tragen, die die Blickbewegungen erfasse, erläutert er. Ihnen würden dann Fotos gezeigt. Zur Belohnung gebe es hinterher ein Brot aus der elterlichen Biobäckerei auf Gut Kragenhof bei Speele. Kontakt: merz.nicolas@gmail.com.