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Göttingen Uni Göttingen lädt ins Kloster Bursfelde
Campus Göttingen Uni Göttingen lädt ins Kloster Bursfelde
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08:00 26.05.2019
Kloster Bursfelde
Kloster Bursfelde Quelle: Tina Hey
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Göttingen / Bursfelde

Die Universität Göttingen hat wieder zu ihrem traditionellen Himmelfahrtstreffen im Kloster Bursfelde an der Weser eingeladen. Die Veranstaltung am 30. Mai beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Klosterkirche, wie die Hochschule mitteilte. Anschließend spricht der Göttinger Paläontologe Joachim Reitner über das Thema „Die Geschichte der Erde – Leben als geologische Kraft“. In den vergangenen Jahren kamen mehrere Hundert Gäste zu den Treffen.

Das Kloster Bursfelde wurde 1093 als Benediktiner-Abtei gegründet. 1648 wurde es evangelisch. Bis 1672 lebten dort Mönche. 1971 fanden in der noch stark verfallenen Klosterkirche die ersten Sommerkonzerte statt. Die Klosterkammer Hannover ließ das Gebäude später aufwendig sanieren. 1978 wurde das Kloster zum Tagungshaus, seit 2007 ist es in Trägerschaft der hannoverschen Landeskirche.

Seit 1828 werden Professoren der Theologischen Fakultät in Göttingen zu Äbten des Klosters Bursfelde berufen. Die Äbte werden seit 1955 von der niedersächsischen Landesregierung vorgeschlagen und vom Kirchensenat der hannoverschen Landeskirche ernannt. Sie üben das Kanzelrecht in der Klosterkirche aus und können zu wissenschaftlichen Zusammenkünften in das Kloster einladen. Seit 2016 ist der Kirchengeschichtler Thomas Kaufmann Abt von Bursfelde; er hält dort am Himmelfahrtstag auch die Predigt.

Von epd