Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Universität Göttingen erinnert an Studentenunruhen
Campus Göttingen Universität Göttingen erinnert an Studentenunruhen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:00 22.11.2018
Demo am Albaniplatz. Quelle: Ezra W. Kurth
Anzeige
Göttingen

Die Universität Göttingen erinnert mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion an die Studentenunruhen des Jahres 1968. Die Diskussion „1968 an der Universität Göttingen: Aufbruch, Umbruch, Krise oder Intermezzo?“ findet am Montag, 3. Dezember, statt.

Vor 50 Jahren erreichten laut der Universität die Schüler- und Studentenproteste auch in Göttingen ihren Höhepunkt. Die aufbegehrende Jugend forderte ihre Rechte durch Demonstrationen und Streiks ein und versuchte, sich von der Elterngeneration abzugrenzen. In Göttingen ging es dabei vorrangig um die Hochschulreform und die Notstandsgesetze.

Anzeige

„Die Studentenruhen 1968 in Göttingen haben das Leben von Universität und Stadt nachhaltig geprägt, auch wenn sie nicht so gewalttätig waren wie anderswo“, sagt der Moderator der Diskussion Dr. Gilbert Heß, Leiter des Geisteswissenschaftlichen Schülerlabors der Universität. Es nehmen Wissenschaftler und Akteure der Studentenunruhen wie unter anderem der ehemalige Göttinger Landtagsabgeordnete Dr. Harald Noack und die Universitätsvizepräsidentin Prof. Andrea D. Bührmann teil. Zahlreiche Originaldokumente aus Göttingen wie Plakate, Sitzungsprotokolle und Flugblätter werden gezeigt.

Die Podiumsdiskussion beginnt am Montag, 3. Dezember, um 19.30 Uhr in der Paulinerkirche.

Von Norma Jean Böger

Göttingen „Künstliche Intelligenz“ - Göttinger Tutor-App wird gefördert
21.11.2018
Göttingen Zweitägiges Symposium in Göttingen - Doping - nicht nur ein Problem im Spitzensport
20.11.2018
19.11.2018