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Göttingen Universität eröffnet Zentrum für Indienstudien
Campus Göttingen Universität eröffnet Zentrum für Indienstudien
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19:00 19.11.2010
Motiv der Fotoausstellung „Indische Kontraste“: Programmpunkt der Indien-Tage.
Motiv der Fotoausstellung „Indische Kontraste“: Programmpunkt der Indien-Tage. Quelle: Fornell
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Das neue Zentrum steht für eine interdisziplinär ausgerichtete Forschung und Lehre zu den gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen auf dem indischen Subkontinent. „Für Göttingen ist Indien mit seinem enormen Wachstumspotential bereits jetzt ein zentraler Partner in der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit“, so Prof. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin der Universität Göttingen für Forschung und Internationales.

So wurde eine Partnerschaft mit der Universität Pune geschlossen und dort 2008 eine Auslandsrepräsentanz der Universität Göttingen eröffnet. Außerdem hat die Universität Göttingen zahlreiche innovative Forschungsprojekte und Partnerschaften mit Universitäten und Instituten in allen Teilen Indiens aufgebaut. Auch der Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden ist in den vergangenen Jahren immer intensiver geworden. Die Gründung des neuen Centre for Modern Indian Studies ist nun ein weiterer gezielter Schritt zum Ausbau der Kooperationen.

Das Indien-Zentrum will die Wechselbeziehungen zwischen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Indien aus verschiedenen Blickwinkeln untersuchen. Dabei steht die ethnische, religiöse und linguistische Vielfalt des Landes im Fokus, außerdem werden soziale Ungleichheiten sowie politische Konflikte analysiert und in einen globalen Kontext eingeordnet. Am CeMIS sind zum Wintersemester 2010/2011 die ersten Bachelor- und Masterstudiengänge gestartet. Zukünftig werden dort sechs Professoren sowie zahlreiche Gastdozenten lehren und forschen unter der Leitung von Prof. Ravi Ahuja.

Indien-Tage

Das Programm der Indien-Tage an der Universität Göttingen bietet am Mittwoch, 24. November, und Donnerstag, 25. November, um 12 Uhr Informationen über Studieren und Forschen in Indien in der Mensa am Turm, Goßlerstraße. Am Mittwoch, 24. November, beginnt um 19 Uhr im Café Zentral, Platz der Göttinger Sieben 3, das Weltmusik-Konzert der Gruppe „Indigo Masala“ sowie die Ausstellung „Indische Kontraste.

Begegnungen mit Menschen in Indien“ von Marcus Fornell. Am Donnerstag, 25. November, zeigt das Kino Lumiére, Geismar Landstraße 19, den Film „Innenansichten zu Bombay“ und am Sonnabend, 27. November, sind um 20 Uhr im Goethe-Institut, Merkelstraße 4, historisch-literarische Reiseberichte zu hören. Das Zentrum CeMIS wird am Freitag, 26. November, um 14 Uhr in der Paulinerkirche, Papendiek 14, eröffnet.

jes/pug