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Göttingen Verlängerung für „Bunte Götter“-Schau
Campus Göttingen Verlängerung für „Bunte Götter“-Schau
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18:43 29.07.2011
Athenas buntes Gewand: Restauratorin Yorun Ruppel (links) und Dr. Ulrike Koch-Brinkmann.
Athenas buntes Gewand: Restauratorin Yorun Ruppel (links) und Dr. Ulrike Koch-Brinkmann. Quelle: pug
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Aus der Bilanz, die Mitarbeiter und Studierende des Archäologischen Instituts am Sonntag ziehen wollten wird nun eine Zwischenbilanz. Restauratorin Yorun Ruppel und weitere Mitglieder des Instituts werden über ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen, die bei der während der Ausstellung betriebenen Schauwerkstatt gewonnen wurden, berichten. Dabei geht es vor allem um die Behandlung von „Hautkrankheiten“, die Überarbeitung von Architekturteilen, das Weißeln von Schattenrisskriegern und die Neuerstellung eines Löwen.

„Farben waren früher sehr kostbar, teilweise viel wertvoller als Marmor“,sagte Dr. Ulrike Koch-Brinkmann von der Antikensammlung des Frankfurter Liebighauses beim Aufbau der Ausstellung im Februar in Göttingen. „Die Griechen waren Meister darin, durch Ornamente die Plastizität und Schönheit des Körpers herauszuarbeiten.“

Wie in den 15 Städten, in denen die „Bunte Götter“-Schau bereits zu sehen war, hat sie auch in Göttingen viele Besucher in die Sammlung der Gipsabgüsse gelockt. Wie bisher sollen Führungen, Vorträge und die Schauwerkstatt ebenso zum sonntäglichen Rahmenprogramm zählen wie Angebote für Kinder. Die Schauwerkstatt gibt Einblick in antike Maltechniken und moderne Analysemethoden.

„Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur“: sonntags von 10 bis 17 Uhr im Archäologischen Institut der Universität Göttingen, Nikolausberger Weg 15 (bis 16. Oktober). Am Sonntag, 31. Juli,um 11.15 ein Vortrag. An jedem zweiten und vierten Sonntag eines Monats um 11.15 Uhr eine Führung, am dritten Sonntag um 14.30 Uhr Kinderprogramm.

Von Angela Brünjes