Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die internationale Zusammenarbeit von Unis aus?
Campus Göttingen

Virtuelle Konferenz der Universität Göttingen: Corona, Digitalisierung und internationale Zusammenarbeit

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:04 19.03.2021
Lernen, Lehre und Austausch haben sich im Zuge der Corona-Pandemie verändert.
Lernen, Lehre und Austausch haben sich im Zuge der Corona-Pandemie verändert. Quelle: Christina Hinzmann / Archiv
Anzeige
Göttingen

Die Corona-Pandemie hat den internationalen Austausch und die internationale Mobilität zumindest teilweise unterbrochen. Zugleich hat der Digitalisierungsschub völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Was bedeutet das für die länderübergreifende Zusammenarbeit von Universitäten? Dieser Frage widmet sich die virtuelle Konferenz „The Impact of Digitisation on Internationalisation“ (Der Einfluss der Digitalisierung auf die Internationalisierung) am Dienstag, 23., und Mittwoch, 24. März.

Ausrichter sind die Universitäten Göttingen und Tartu (Estland) als Mitglieder des europäischen Hochschulnetzwerks Enlight.

GT/ET-Update – Der Newsletter

Die wichtigsten Nachrichten aus Göttingen, dem Eichsfeld und darüber hinaus täglich um 17 Uhr in Ihrem E-Mail-Postfach.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Die Konferenz ist zugleich die Eröffnungsveranstaltung von „Saksa Kevad“ 2021 (Deutscher Frühling), einem einmonatigen Festival, das die Deutsche Botschaft zusammen mit estnischen Partnern und mit dem diesjährigen Partnerland Niedersachsen organisiert, teilt die Universität Göttingen mit.

Workshops und Panels der Konferenz sollen sich unter anderem mit Open Data in Wissenschaft und Lehre, Potenzialen und Perspektiven künstlicher Intelligenz und mit den Erfahrungen Studierender beim digitalen Lernen befassen. Zu den Referentinnen und Referenten gehören Sophia Eriksson-Waterschoot, EU-Direktorin für Jugend, Bildung und Erasmus+, der ehemalige estnische Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves, Anja Türkan, Social-Media-Beraterin der EU-Präsidentin Ursula von der Leyen und Joybrato Mukherjee, Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), teilt die Universität mit. „Die Workshops finden mehrheitlich in englischer Sprache statt“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen und Anmeldung sind im Internet unter uni-goettingen.de/de/638855.html zu finden.

Thümler: Enlight-Netzwerk ein „ausgezeichnetes Beispiel für eine europäische Universitätskultur“

„Die internationale Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist eine zentrale Grundlage für Erkenntnisfortschritt und Innovation“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Um diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfolgreich zu gestalten, braucht es ein solides Fundament zukunftsorientierter Hochschulkooperationen. Die Universitäten Göttingen und Tartu mit dem Enlight-Netzwerk sind ein ausgezeichnetes Beispiel für eine wahrhaft europäische Universitätskultur.“

Zentrale Herausforderungen an Forschung und Lehre

Prof. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Universität Göttingen ergänzt: „Die Europäische Universität Enlight, der Zusammenschluss von neun exzellenten europäischen Hochschulen, adressiert in Forschung und Lehre fünf zentrale globale Herausforderungen: Gesundheit, Klimawandel, Energiewandel, Chancengleichheit und eben Digitalisierung. Das Netzwerk will zudem einen Digitalen Campus aufbauen, in dem zum einen Studierende auch virtuell an Veranstaltungen der Partnerhochschulen teilnehmen können, zum anderen virtuelle Serviceleistungen angeboten werden. Damit gestaltet die Universität Göttingen die Zukunft des Europäischen Bildungs- und Forschungsraumes mit und trägt zu einem modernen, gerechteren und nachhaltigeren Europa bei.“

Von Nadine Eckermann / r