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Göttingen Vivantes-Chefin spricht in Göttingen über Digitalisierung
Campus Göttingen Vivantes-Chefin spricht in Göttingen über Digitalisierung
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00:22 06.04.2019
Prof. Bernt Sierke begrüßte die aus Nordhessen stammende Andrea Grebe in Göttingen zum Business Breakfast. Quelle: R
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Göttingen

Künstliche Intelligenz ist auch bei der medizinischen Diagnostik auf dem Vormarsch. Darauf hat die Vorsitzende der Geschäftsführung der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH, Andrea Grebe, hingewiesen. Die promovierte Ärztin ist seit 2014 Chefin von Vivantes. Prof. Bernt Sierke von der Privaten Hochschule (PFH) Göttingen hatte die 58-Jährige zum Business Breakfast eingeladen. Dazu informiert PFH-Sprecher Martin Wilmsmeier: „Mit dem Impulsvortrag von Dr. Andrea Grebe setzt die PFH ihre Tradition fort, mit namhaften Persönlichkeiten den Dialog zwischen Vertretern der Praxis und der Hochschule anzuregen.“

Digitale Informationssysteme

Wie Grebe erklärte, sei die digitale Transformation das Thema der Gegenwart und der Zukunft für Vivantes. „Auch wenn wir in einigen Bereichen noch sehr analog arbeiten – die digitale Transformation ist da“, sagte sie. So seien etwa digitale Informationssysteme ohne Papier in der Intensivmedizin für junge Fachkräfte selbstverständlich. Über Algorithmen werde die Befundung beispielsweise in der Dermatologie und der Radiologie künftig eine große Rolle spielen. „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Patienten mit Grundängsten zu uns kommen, denen wir mit Menschen im Krankenhaus begegnen müssen“, verwies Grebe auf die Herausforderung.

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Größtes kommunales Klinikunternehmen

Vivantes ist mit neun Kliniken, 13 Senioreneinrichtungen, 14 medizinischen Versorgungszentren, einer Klinik für ambulante Rehabilitation, einem Hospiz sowie vier Tochtergesellschaften für Dienstleistungen eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landes Berlin und das größte kommunale Klinikunternehmen in Deutschland.

Von Ulrich Meinhard

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