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Göttingen Über Genetik, Rassismus und James Watson
Campus Göttingen Über Genetik, Rassismus und James Watson
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18:00 20.06.2019
Der Nobelpreisträger James Watson (USA) bei einer Konferenz in Lissabon. Watson hat wegen rassistischer Bemerkungen die Ehrentitel seiner früheren akademischen Wirkungsstätte verloren. Quelle: dpa
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Göttingen

In seinem Vortrag untersucht der US-Medizinhistoriker, ob und wie Genetik und Rassismus zusammenhängen. Dabei setzt er sich auch mit den Ansichten von James Watson auseinander, dem wohl bekanntesten Genetiker unserer Zeit.

Der Vortrag, der zum Kolloquium des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin gehört, beginnt am Dienstag, 25. Juni, um 17 Uhr. Veranstaltungsort ist der Hörsaal 55, Universitätsklinikum Göttingen, Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

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Rassistische Äußerungen des Nobelpreisträgers Watson

Watson entwickelte in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts das Konzept der Doppelhelix und erklärte damit, wie unsere Gene funktionieren. Dafür bekam er den Nobelpreis für Medizin. In den späten 1980er Jahren war er maßgeblich am Start des Human Genome Project beteiligt. In den vergangenen Jahrzehnten machte Watson Schlagzeilen mit rassistischen, sexistischen und homophoben Bemerkungen.

Comfort ist Professor für Medizingeschichte und forscht zur Geschichte und Ethik der Genetik. Derzeit arbeitet er an einer Biografie über Watson.

Von Christiane Böhm

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