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Göttingen Wissenschaftler diskutieren in Göttingen über Demenzforschung
Campus Göttingen Wissenschaftler diskutieren in Göttingen über Demenzforschung
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13:00 25.10.2019
Eine an Demenz leidende Frau gestaltet auf einem Blatt Papier ein Bild. Quelle: dpa
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Göttingen

„Wie ist ein menschenwürdiges Leben mit Demenz möglich? Welche ethischen Fragen stellen sich? Und wie kann die Gesellschaft eine gute Versorgung der Betroffenen gewährleisten?“ Fragen, die niedersächsische Wissenschaftler in der öffentlichen Veranstaltung durch „Einblicke in aktuelle Entwicklungen“ der Forschung beantworten wollen, teilt Romas Bielke von der Pressestelle der Universität mit. Die Veranstaltung sei Teil der Reihe „Forschung made in Niedersachsen“ des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Demenz gelte als eine der bedrohlichsten Krankheiten im Alter. „Die Angst vor dem schleichenden Vergessen ist groß, denn unter Demenz leiden immer mehr Menschen. Allein in Deutschland zurzeit etwa 1,7 Millionen“, so Bileke. Am häufigsten würden Menschen an der Alzheimer-Demenz erkranken – dem Absterben von Nervenzellen im Gehirn, das sich zuerst durch ein nachlassendes Gedächtnis bemerkbar mache. Mittlerweile seien „viele mögliche Ursachen erkannt, eine Heilung ist jedoch noch nicht möglich“. Demenz sei kein rein medizinisches Problem: „Die Pflege und Versorgung der Erkrankten ist ebenfalls eine große Herausforderung.“

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Wissenschaftsjournalist Armin Himmelrath moderiert die Veranstaltung

Die Veranstaltung beginne mit Grußworten von Prof. Dr. Ulf Diederichsen, Vizepräsident der Universität Göttingen, und Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. Auf dem Podium diskutierten Prof. Silke Schicktanz, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen, Prof. Jens Wiltfang, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen, Prof. Andrea Teti, Institut für Gerontologie der Universität Vechta, und Prof. Eckart Altenmüller, Vizepräsident der Hochschule für Musik und Theater und Medien Hannover. Der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist Armin Himmelrath moderiert die Veranstaltung.

In der Reihe „Forschung made in Niedersachsen“ träfen regelmäßig wissenschaftliche Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen aufeinander und „betrachten gemeinsam ein aktuelles Thema aus ihrer jeweiligen Fachperspektive“. Im Anschluss habe das Publikum die Möglichkeit, mit den Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen auf www.mwk.niedersachsen.de/startseite/forschung/forschung_made_in_niedersachsen/forschung-made-in-niedersachsen-134770.html zu finden.

Von Stefan Kirchhoff

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