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Göttingen Göttinger Medizinerin erhält Hamburger Wissenschaftspreis
Campus Göttingen Göttinger Medizinerin erhält Hamburger Wissenschaftspreis
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20:44 15.08.2019
Prof. Dr. Jutta Gärtner Quelle: jogalali
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Hamburg / Göttingen

Jutta Gärtner, Professorin und Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Göttingen, erhält den mit 100 000 Euro dotierten Hamburger Wissenschaftspreis 2019. Mit der Auszeichnung sollen ihre „bahnbrechenden Arbeiten“ auf dem Gebiet der seltenen angeborenen neurometabolischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter gewürdigt werden, wie die Hamburger Akademie der Wissenschaften am Donnerstag mitteilte. Die Preisverleihung soll am 8. November im Hamburger Rathaus stattfinden.

Gärtner betreibe Forschung in der Kinder- und Jugendmedizin auf höchstem Niveau, hieß es. Sie habe zahlreiche Arbeiten zu seltenen Krankheiten in internationalen Zeitschriften publiziert und durch ihre Forschung neue Krankheitsbilder entdeckt. Damit habe sie entscheidende Grundlagen dafür gelegt, den Zellstoffwechsel im kindlichen Gehirn besser zu verstehen.

Seit 2002 Direktorin

Jutta Gärtner studierte Humanmedizin an der Université Catholique de Louvain in Brüssel (Belgien) sowie an der Universität Hamburg. Nach Approbation und Promotion ging sie 1988 für fünf Jahre als Postdoktorandin und Ärztin an die Johns Hopkins Medical Institutions in Baltimore (USA). Im Anschluss wechselte sie ins Universitätsklinikum Düsseldorf, erwarb dort 1995 ihre Habilitation und wurde 2002 Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Göttingen.

Der Hamburger Wissenschaftspreis 2019 war dem Thema „Angeborene seltene Erkrankungen“ gewidmet. Ziel ist, seltene Erkrankungen in Deutschland sichtbarer zu machen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es schätzungsweise 7 000 bis 8 000 unterschiedliche seltene Erkrankungen. In der Europäischen Union sind rund 30 Millionen Menschen betroffen, allein in Deutschland rund vier Millionen Menschen, unter ihnen geschätzt zwei Millionen Kinder und Jugendliche.

Von epd

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