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Göttingen Votum gegen Köhler
Campus Göttingen Votum gegen Köhler
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16:55 23.01.2018
Proteste der Studenten im Dezember in der Zentralmensa. Quelle: Foto: Pförtner
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Göttingen

Die Bewohner der studentischen Wohnprojekte Rote Straße 1-5 und Burgstraße 52 in der Göttinger Innenstadt erwarten für April den weitgehenden Abschluss der Planungen zur Sanierung ihrer Häuser. Das haben sie jetzt mitgeteilt. Eine Vermittlung durch Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) lehnen sie jedoch ab. Weiterhin wollen sie über die konkrete Gestaltung der Sanierung und, unabhängig davon, auch über einen möglichen Kauf der Häuser mit dem Studentenwerk Göttingen verhandeln.

Während einer Sitzung des Stiftungsrats des Studentenwerks im Dezember hatte das Gremium den Studentenwerks-Vorstand beauftragt, bis Mitte März ein Konzept für die Sanierung der Häuser vorzulegen. Eine entsprechende Sondersitzung zu diesem Zweck sei laut Angaben der Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel für April geplant, so die Initiative.

Eine Sprecherin der BewohnerInnen erklärte: „Wir sind gespannt, ob im April Ergebnisse präsentiert oder wir doch nur wieder hingehalten werden – gerade auch was die Frage eines tragfähigen Finanzierungskonzepts angeht.“ Das Studentenwerk habe bis Ende vergangenen Jahres darauf bestanden, die Kosten der Sanierung auf die BewohnerInnen umzulegen.

Göttingens Oberbürgermeister lehnen die Studenten als Vermittler, wie ihn das Studentenwerk ins Spiel gebracht hatte, indes ab: „Wir denken, dass er durch seine Funktion unmittelbar in die gegenwärtigen Auseinandersetzungen eingebunden ist und so nicht als neutrale Vermittlungsinstanz in Frage kommt. Vielmehr erwarten wir auch weiterhin von Seiten der städtischer Verantwortungsträger konkrete Maßnahmen zur Förderung studentischen Wohnraums.“

Prof. Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentenwerks Göttingen, nimmt die Entscheidung der Bewohner der Häuser , Oberbürgermeister Köhler im Konflikt um die Sanierung der Häuser nicht als Vermittler zu akzeptieren, mit Unverständnis zur Kenntnis. Magull: „Er wäre der ideale Vermittler gewesen.“ Und weiter: „Da die Gespräche durch die Bewohner der Roten Straße abgebrochen worden sind, aber noch viele offene Fragen geklärt werden müssen, bevor die Sanierung starten kann, ist jetzt eine sehr schwierige Situation entstanden. Ohne Vermittler und ohne Gespräche kann es an diesem Punkt nicht weitergehen“, so der Geschäftsführer.

Von Peter Krüger-Lenz

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