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Kassel Pilz nach Witzenhausen benannt
Campus Kassel Pilz nach Witzenhausen benannt
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00:27 07.05.2018
Abbildung A: Befallener Hibiskus; Abbildung B: Vom Pilz befallenes Pflanzengewebe; Abbildung C: F. witzenhausenense auf Malzextrakt-Agar. Quelle: Uni Kassel
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Kassel / Witzenhausen

Die beiden Pilze lebten in Wirtspflanzen und wirkten sich auf bestimmte dieser Pflanzen wachstumsfördernd aus, heißt es in einer Pressemitteilung der Uni Kassel. Bei den Pilzen handelt sich um zwei neue Spezies der Gruppe „Fusarium solani“, einer Form von Mikropilzen, die im Gewebe von Wirtspflanzen leben.

Prof. Maria Finckh, Leiterin des Fachgebiets Ökologischer Pflanzenschutz an der Universität Kassel, und ihr damaliger Doktorand Adnan Sisic entdeckten eine der Arten in einem Kompost. Sie tauften die Neuentdeckung „Fusarium stercicola“. Die zweite Art entdeckten sie im Stängel einer Hibiskuspflanze und benannten sie nach ihrem Fundort „Fusarium witzenhausenense“.

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Negative Auswirkungen auf Pflanzenwachstum möglich

Bei weiteren Untersuchungen haben die Wissenschaftler festgestellt, dass sich die Pilze auf das Wachstum mancher Wirtspflanzen zwar negativ auswirkten. Auf andere Pflanzen, etwa Erdklee, wirkten sie sich hingegen günstig aus.

Die molekulare Identifikation der neuen Arten sei in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team von Kollegen vom Biodiversity Institute Utrecht, Niederlande, vorgenommen worden, heißt es weiter. Der Fund und die Analyseergebnisse wurden vor kurzem im Fachmagazin „Antonie van Leeuwenhoek“ veröffentlicht.

Von Michael Brakemeier

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