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Campus Neuauflage der Solar System School
Campus Neuauflage der Solar System School
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17:56 12.02.2019
Doktoranten der Solar System School am Max-Planck-Institut während einer fachlichen Diskussion Quelle: Foto: R
Göttingen

Bereits zum dritten Mal wird das Programm des MPS von der gemeinsamen Kommission der Max-Planck-Gesellschaft und der Hochschulrektorenkonferenz für weitere sechs Jahre bewilligt. Ab 2019 gibt es allerdings wesentliche Neuerungen: die derzeitigen Partner der „Solar System School“ sind die Institute für Astro- und Geophysik. Ein weiterer Partner ist ab diesem Jahr auch das Institut für Geowissenschaften.

In diesem Zuge werden die Lehrinhalte und wissenschaftlichen Themenschwerpunkte aktualisiert und erweitert. Die Zusammenarbeit der Sonnensystemforschung und der Geowissenschaften findet Prof. Dr. Andreas Pack, Geschäftsführender Direktor des Geowissenschaftlichen Zentrums, sinnvoll: „Die Erde zieht ihre Bahnen nicht isoliert vom restlichen Sonnensystem, sondern steht seit Anbeginn ihrer Entwicklung im Austausch mit ihrer kosmischen Umgebung.“

Die „International Max Planck Research School“ wurde als ein gemeinschaftliches Projekt des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung und der Georg-August-Universität Göttingen vor 18 Jahren ins Leben gerufen. Seit der Gründung hat die Solar System School bereits 188 Nachwuchswissenschaftler zur Promotion geführt.

Beisiegel lobt Projekt

In- und ausländische Studierende werden durch Lehrveranstaltungen optimal auf eine Dissertation am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung auf dem Gebiet der Physik des Sonnensystems vorbereitet. Die Universitätspräsidentin Prof. Ulrike Beisiegel lobt das gemeinsame Projekt: „Mit der IMPRS bieten wir Promovierenden aus aller Welt die Möglichkeit, sich am Göttingen Campus unter exzellenten Forschungs- und Lehrbedingungen auf die Promotion vorzubereiten.“ In der dreijährigen Promotionsphase finden die Lehrveranstaltungen vornehmlich auf englischer Sprache statt. Die Studierenden werden von international qualifizierten Wissenschaftlern betreut. Das forschungsintensive Programm zeichnet sich aber vor allem durch seine umfangreichen und interdisziplinären Lehrinhalte aus. Die Mitarbeiter der Graduiertenschule versuchen den Studierenden ein breites wissenschaftliches Spektrum, welches das gesamte Sonnensystem umfasst, zu vermitteln: von den komplexen magnetischen Eigenschaften der Sonne, über ihren vielfältigen Einfluss auf die Planeten, bis hin zur Entstehung und Entwicklung der Planeten selbst.

Internationale Adresse

„Ein solcher Fokus auf alle Körper und Prozesse innerhalb unseres Sonnensystems findet sich weltweit bei kaum einer anderen Graduiertenschule und macht unsere Solar System School international zu einer ausgesprochen gefragten Adresse“, sagt Dr. Sonja Schuh, Koordinatorin der IMPRS. Den künftigen Doktoranden werden unter anderem auch aktuelle numerische, theoretische und experimentelle Methoden, der Umgang mit Datenprodukten, wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren sowie die Karriereplanung gelehrt.

Von Laura Giebner

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