Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Aktuelles Die Hälfte aller Beschäftigten arbeitet oft im Stehen
Campus Studium & Beruf Beruf & Bildung Aktuelles Die Hälfte aller Beschäftigten arbeitet oft im Stehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:09 22.03.2019
Dortmund

Relativ viele Beschäftigte sind bei der Arbeit körperlich gefordert. Das zeigt eine Auswertung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA).

Demnach muss gut die Hälfte (54 Prozent) der Beschäftigten häufig im Stehen arbeiten. Vier von zehn (39 Prozent) Befragten arbeiten oft mit den Händen. Etwa jeder Vierte (23 Prozent) muss bei der Arbeit schwere Lasten tragen oder heben. Eine Zwangshaltung, wie eine gebückte oder kniende Stellung, nehmen rund 17 Prozent der Beschäftigen ein.

Nicht immer wird körperliche Anstrengung als strapazierend wahrgenommen. Geht es um die Arbeit mit den Händen und im Stehen überwiegt der Anteil derer, die das nicht belastet (80 und 73 Prozent). Schweres Heben und Tragen oder in einer Zwangshaltung zu arbeiten, ist jedoch jeweils für etwa jeden Zweiten eine Beanspruchung (53 und 52 Prozent).

Gesundheitliche Beschwerden durch starke körperliche Belastung bei der Arbeit können Berufstätige vermeiden, indem sie ihren Arbeitsplatz ergonomisch gestalten, erläutert die BAUA. Beim schweren Heben sollten sie Trage- und Transporthilfen benutzen. Genauso wichtig ist es, rückenschonende Hebe- und Tragetechniken anzuwenden, gezielte Ausgleichsbewegungen zu machen und Pausen einzuhalten.

Die Daten basieren auf der BIBB/BAUA-Erwerbstätigenbefragung 2018. Dabei handelt es sich um eine repräsentative Erhebung unter rund 20.000 Erwerbstätigen in Deutschland.

dpa

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In vielen Berufen ist ein gutes Netzwerk unerlässlich. Aber wie behält man den Überblick, wenn man beispielsweise auf einem Kongress mit sehr vielen interessanten Menschen in Kontakt stand?

21.03.2019

Wer in einem EU-Ausland auf Jobsuche ist, wird zukünftig dabei unterstützt. Arbeitssuchende können dann sechs Monate Arbeitslosengeld aus ihrem jeweiligen EU-Heimatland beziehen.

20.03.2019

Um sich bei der späteren Jobsuche gegen viele Bewerber durchzusetzen, sollten Auszubildende rechtzeitig Pluspunkte im Lebenslauf sammeln. Womit, erklärt die Bundesagentur für Arbeit.

19.03.2019