Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Zehn Fragen an 100 Ehemalige der Georgia Augusta Jürgen Trittin (Grüne)
Campus Themen Zehn Fragen an 100 Ehemalige der Georgia Augusta Jürgen Trittin (Grüne)
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:49 05.11.2013
Jürgen Trittin Quelle: Hinzmann
Anzeige
Göttingen

Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium in Göttingen anzutreten?

Das beste integrierte sozialwissenschaftliche Studium.

Anzeige

Denke ich an Göttingen, denke ich sofort an…

…die Universität.

Was war für Sie in dieser Zeit ein unvergessliches Erlebnis?

Wie viele Menschen sich an der Besetzung der Augenklinik und der Inneren Medizin als Wohnraum beteiligt haben.

Was war Ihr Lieblingslokal, beziehungsweise Ihr Lieblingsort in Göttingen?

Mein liebstes Lokal war das Deja – der schönste Ort zum Laufen der Kiessee.

Welcher Hochschullehrer hat Sie beeinflusst, beziehungsweise welches Studienangebot hat Sie besonders beeindruckt?

Es wäre ungerecht, einen Hochschullehrer des Fachbereiches Sozialwissenschaften (SoWi) hervorzuheben.

Womit konnte man Sie immer vom Lernen abhalten?

Mit politischen Diskussionen und mit gutem Essen.

Was würden Sie studieren, wenn Sie heute noch einmal entscheiden könnten?

Sozialwissenschaften.

Verraten Sie uns Ihr Lebensmotto?

Man darf nicht aufgeben.

Welchen Ort in Göttingen würden Sie gerne einmal wiedersehen?

Ich bin so oft in Göttingen, dass ich mir alle Wünsche erfüllen kann.

Welchen Tipp haben Sie für heutige Studierende?

Fahren Sie zwischen Praktika und dem verschulten Studium mal mit dem Rad an die Weser.



Zur Person

Jürgen Trittin, ehemaliger Bundesminister und niedersächsischer Landesminister, ist seit 1980 Mitglied der Partei Bündnis 90 / Die Grünen.

Der gebürtige Bremer, Jahrgang 1954, begann nach dem Abitur 1973 das Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen und war während dieser Zeit Mitglied des Allgemeinen Studierendenausschusses sowie zeitweise Präsident des Studentenparlaments.

Nach dem Studium arbeitete der Diplom-Sozialwirt als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Journalist und Pressesprecher und war von 1982 bis 1984 Geschäftsführer der Fraktion der Alternativen-Grünen-Initiativen-Liste (AGIL) im Rat der Stadt Göttingen.

In seiner Zeit als Mitglied des Niedersächsischen Landtages von 1985 bis 1995 war Trittin Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten von 1990 bis 1994.

Seit 1998 ist der in Göttingen und Berlin lebende Politiker Mitglied des Deutschen Bundestages und war von 1998 bis 2005 Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Trittin ist ledig, hat ein Kind und ein Enkelkind.

Laufen, Wandern und Kochen gibt der Bundespolitiker als seine Hobbys an.