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Wissenschaftler forschen zu Kulturlandschaften 

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18:24 28.09.2021
Dr. Ulrich Harteisen, Professor für Regionalmanagement organisierte die interdisziplinäre Tagung „Landschaft – Region – Identität“ in Leinefelde
Dr. Ulrich Harteisen, Professor für Regionalmanagement organisierte die interdisziplinäre Tagung „Landschaft – Region – Identität“ in Leinefelde Quelle: HAWK
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Leinefelde

Mehr als 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachgebieten Geographie, Geschichte und Archäologie aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden haben nach Angaben der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) an vier Tagen ihre neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Kulturlandschaftsforschung präsentiert und diskutiert. Die 47. Tagung des Arbeitskreises für historische Kulturlandschaftsforschung in Mitteleuropa (ARKUM) fand in Leinefelde im Eichsfeld statt.

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Dr. Ulrich Harteisen, Professor für Regionalmanagement an der HAWK, hat die Tagung nach Hochschulangaben organisiert und mit dem Vortrag: „Das Eichsfeld – Landschaftsentwicklung, regionale Identität und Ansätze regionaler Gestaltung“ eröffnet. Er sei auch Mitherausgeber des Tagungsbandes mit dem Titel „Landschaft – Region – Identität“, der aktuell als Band 39 der renommierten Schriftenreihe „Siedlungsforschung“ bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (wbg) erschienen ist.

Der 600 Seiten starke Band biete Beiträge zur aktuellen Kulturlandschaftsforschung aus den beteiligten Fachdisziplinen Geographie, Geschichte und Archäologie. Harteisen zeige in seinem Beitrag mit dem Titel „Kulturlandschaften als Konzept zur Steuerung einer wissensbasierten Regionalentwicklung“, dass das Forschungskonzept Kulturlandschaft zur Steuerung einer endogenen und wissensbasierten Regionalentwicklung geeignet sei.

Die Ausführungen unterstrichen, so teilt es die HAWK mit, die Bedeutung eines analytischen und mehrdimensionalen Blicks auf eine Landschaft, denn erst die analytische Perspektive der Kulturlandschaftsforschung ermögliche die Identifizierung der endogenen Potenziale einer Landschaft, die dann im Rahmen einer nachhaltigen Regionalentwicklung im Kontext gegenwärtiger Ansprüche an den Raum neu in Wert gesetzt werden könnten. Eine anwendungsorientierte Kulturlandschaftsforschung könne somit wertvolle Beiträge für die Praxis der Regionalentwicklung leisten und diese so auch steuern. Details zum Tagungsband finden Interessierte online unter https://www.wbg-wissenverbindet.de/detail/index/sArticle/36400

Von Claudia Bartels