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Campus Kinderprogramm der Ethnologischen Sammlung gewürdigt
Campus Kinderprogramm der Ethnologischen Sammlung gewürdigt
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08:00 03.08.2019
Isabel Pagalies und Jens Matuschek Quelle: Nicole Zornhagen
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Göttingen

Gleich zwei Mitarbeiter der Ethonologischen Instituts haben einen Preis der Dr.-Walther-Liebehenz-Stiftung erhalten. Für ihr langjähriges museumspädagogisches Engagement wurden Isabel Pagalies, wissenschaftliche Volontärin der Zentralen Kustodie der Universität Göttingen, und Jens Matuschek, wissenschaftliche Hilfskraft am Ethnologischen Institut, ausgezeichnet.

„Seit mehr als einem Jahrzehnt tragen Isabel Pagalies und Jens Matuschek maßgeblich zur Entwicklung und Durchführung der museumspädagogischen Angebote bei“, sagt Dr. Michael Kraus, Kustos der Ethnologischen Sammlung. „Sie haben während des Studiums ihre Begeisterung für die Sammlung entdeckt und seitdem eine große Anzahl von Veranstaltungen und Formaten eigenständig entwickelt und erfolgreich durchgeführt.“

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Aus der Feder der beiden Ethnologen stammen unter anderem die „ethnoKIDS!“-Kindernachmittage, die Beteiligung am „Internationalen Museumstag“, an der „Kinder-Uni“, am YLAB – Geisteswissenschaftlichen Schülerlabor der Universität Göttingen, am „Göttinger Kindertag“ sowie Kooperationen mit Schulen. Ebenso haben die Wissenschaftler Sonderführungen und den Erwerb museumspädagogischer Fachliteratur für die Institutsbibliothek initiiert.

„Das museumpädagogische Programm sorgt neben zahlreichen Ausstellungen dafür, dass unsere Sammlung auch über wissenschaftliche Kreise hinaus Strahlkraft entwickelt hat“, sagt Kraus. „Mir gefällt der Gedanke, dass sich Besucher aller Altersgruppen Museen als außerschulische Bildungsorte erschließen“, so Pagalies. „Wir laden zu spannenden Entdeckungstouren ein, die stets auch Bezüge zur Gegenwart und zur eigenen Lebenswelt herstellen.“ Matuschek ergänzt: „Die Sammlung bietet Ethnologie-Studierenden die seltene Chance, direkt vor Ort selbst museumspädagogisch tätig zu werden. Für mich liegt der besondere Reiz der Arbeit darin, an dem vermeintlich Fremden die eigene Kultur zu hinterfragen.“

Zur Zeit ist die Ethnologische Sammlung wegen Umbauarbeiten geschlossen, die Kindernachmittage finden jedoch weiterhin statt. Die nächste Veranstaltung trägt den Titel „Australien – Auf den Spuren der Regenbogenschlange“ und wird am Sonnabend, 3. August, durchgeführt.

Das gesamte Programm ist im Internet auf der Veranstaltungsseite der Sammlung zu finden.

Von Claudia Bartels

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