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Adelebsen Erste Marktbeschicker für Adelebser Feierabendmarkt gefunden
Die Region Adelebsen Erste Marktbeschicker für Adelebser Feierabendmarkt gefunden
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17:56 27.03.2018
Wochenmarkt bald auch in Adelebsen?
Wochenmarkt bald auch in Adelebsen? Quelle: Hinzmann
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Adelebsen

„Der Markt wird voraussichtlich mittwochs oder freitags von 14 bis 18 Uhr auf dem Parkplatz des Rathauses stattfinden“, kündigt Patrick Spies an. Der Mitarbeiter der Energieagentur Göttingen betreut das Projekt. Mindestens zwölf Marktbeschicker seien notwendig, um einen Markt offiziell anmelden zu können. „Eine Hand voll ernsthaft interessierter Anbieter hat sich auf ein Anschreiben an 200 regionale Beschicker gemeldet“, ergänzt Kerstin Pluschke, die Sprecherin des Arbeitskreises. Derzeit versuchten sie durch gezielte Ansprache, Händler von Obst und Gemüse, Fleisch und Käse sowie Blumen zum Mitmachen zu bewegen.

Göttinger Biobäcker

„Westlich von Göttingen gibt es wenig Märkte“, wundert sich Axel Artmann vom Göttinger Biobäcker „Das Backhaus“. Deshalb sei er an dem Projekt interessiert. Ein Nachmittagsmarkt entspreche dem Wunsch vieler Berufstätiger. Das zeige die Resonanz auf den Bovender Markt, der freitags bis 18 Uhr geöffnet sei. Am meisten los sei dort allerdings zwischen 12 und 15 Uhr, sagen Beobachter.

30 Knoblauch-Sorten

„Der monatliche Bio-Feierabendmarkt in Witzenhausen, den es seit vergangenem Jahr gibt und der von April bis Oktober jeweils an einem Dienstag von 16 bis 20 Uhr stattfindet, wird super angenommen“, berichtet Wina Diekhof. Sie verkaufe an ihrem Stand „Knofi und so“ unter anderem 30 Sorten Knoblauch, 80 Sorten Tomaten und 40 Sorten Kürbisse aus eigener Produktion. Freitags stehe sie auf dem regulären Witzenhäuser Wochenmarkt, sonnabends auf dem in Göttingen.

Erdbeeren von Mecke

„Wir wollen unser saisonales Produkt, die Erdbeere, regional vermarkten“, betont Kai Mecke der mit seiner Familie in Göttingen eine fünf Hektar große Plantage betreibt. Während der sechswöchigen Saison ständen sie auch auf dem Göttinger Wochenmarkt. Außerdem hätten sie vier Verkaufsstände. In Adelebsen seien sie bisher nicht präsent.

„Apfelglück im Leinetal“

In der Region verkaufen will Niklas Richelshagen, „Apfelglück im Leinetal“, seine Bioäpfel. Im vergangenen Jahr hat der studierte Ökosystemmanager, der seit fünf Jahren im Apfelanbau tätig ist, auf einer 1,4 Hektar großen Fläche in Sudheim 1400 Apfelbäume gepflanzt. Derzeit plane er, so Richelshagen, in seinem Heimatdorf Wibbecke ein Projekt „Solidarische Landwirtschaft“. Der Kunde erhalte gegen einen festen Monatsbeitrag wöchentlich eine Kiste Gemüse. 1700 Quadratmeter Kirchenland wolle er bepflanzen.

Alpkäse aus der Schweiz

Noch nie in Adelebsen gewesen ist Daniel Schielke aus Wolfhaben. Den Sommer über produziert er mit seiner Familie auf einer Schweizer Alm Alpkäse, den er dann auf Märken vertreibt. Sein Stand „Chäsmeisterei“ auf dem Göttinger Wochenmarkt funktioniere „wunderbar“, berichtet er. „Besser“ werde es nach einer „miesen Anlaufzeit“ in Uslar, wo er am Freitagvormittag verkaufe. In Kassel stehe er auf der Warteliste. In Wolfhagen gebe es – ähnlich wie in Adelebsen – Bestrebungen, einen Markt zu etablieren.

Kontakt zum Arbeitskreis: Patrick Spies, Tel. 0551/38421332.

Von Michael Caspar

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