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Ortsfeuerwehr Adelebsen zieht online Jahresbilanz

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10:15 26.02.2021
Die Ortsfeuerwehr Adelebsen hat ihre Jahreshauptversammlung erstmals digital absolviert.
Die Ortsfeuerwehr Adelebsen hat ihre Jahreshauptversammlung erstmals digital absolviert. Quelle: Eichner-Ramm
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Adelebsen

Premiere der Ortsfeuerwehr Adelebsen: Erstmals haben die Brandbekämpfer ihre Jahresversammlung digital erlebt. Neben der Bilanz 2020 wurden personelle Veränderungen vorgestellt.

Andy Rausch, viele Jahre in der Funktion als Zugführer tätig gewesen sei, habe das Amt an Frank Benecke übergeben, teilte die Pressestelle der Ortsfeuerwehr mit. Er sei während der Versammlung zum neuen Zugführer ernannt worden.

Funktion des stellvertretenden Ortsbrandmeisters neu besetzt

Darüber hinaus hätte auch das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters neu besetzt werden müssen. Andreas Freerk hatte entschieden, diesen Posten nach Ablauf seiner Amtszeit in andere Hände zu legen. Im Vorfeld der Versammlung sei per Briefwahl Nico Wabbersen zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt worden – ohne Gegenstimme, heißt es in der Mitteilung. Er sei in den vergangenen Jahren Jugendfeuerwehrwart gewesen. Der Rat des Flecken Adelebsen müsse ihn noch offiziell berufen.

Sowohl Ortsbrandmeister Patrick Wetschera als auch Gemeindebrandmeister Thomas Wille dankten Rausch und Freerk für ihre Arbeit. Beide hätten maßgeblich dazu beigetragen, dass die Feuerwehr Adelebsen „heute so gut ausgebildet ist und so gut zusammenhält“, so die Ortsfeuerwehr. Freerk werde künftig die Aufgabe des stellvertretenden Zugführers übernehmen, Rausch werde als Gruppenführer tätig sein.

Maximilian Sprenger zum neuen Jugendfeuerwehrwart gewählt

Durch das Ausscheiden von Wabbersen aus dem Amt des Jugendfeuerwehrwartes sei auch diese Funktion neu besetzt worden. Während der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr ist Maximilian Sprenger zum neuen Jugendfeuerwehrwart gewählt worden. Sein Stellvertreter Sven Freerk wurde im Amt bestätigt.

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Die Corona-Pandemie habe 2020 die Arbeit der Feuerwehr Adelebsen geprägt, heißt es in der Mitteilung. Am 12. März sei der gesamte Dienst- und Ausbildungsbetrieb der Feuerwehr im Flecken Adelebsen eingestellt worden. Ab diesem Zeitpunkt habe man sich unter besonderen Schutzvorkehrungen nur noch im Einsatzfall am Feuerwehrhaus getroffen.

Corona zwingt zur Umstellung von Organisationsabläufen

In der Folge wurden die Organisationsabläufe umgestellt. Kleingruppen hätten sich um Instandhaltungen und Einsatzbereitschaft gekümmert. Auch die Ausbildungsdienste hätten neu organisiert werden müssen. „Statt in Präsenz Ausbildung am Feuerwehrhaus zu betreiben, wurde am 30. März der erste Online-Dienst durchgeführt. Der überwiegende Teil der Ausbildungsdienste fand in der Folge online statt“, so die Pressestelle. Ab Mitte Juni sei Präsenzausbildung in Kleingruppen möglich gewesen.

Viele Veranstaltungen, die sonst fester Bestandteil des Feuerwehrkalenders sind, hätten ausfallen müssen, darunter das Osterfeuer, der Adelheitsmarkt, die Gemeindewettbewerbe sowie der Kameradschaftsabend der Ortsfeuerwehr.

Positiver Effekt der Pandemie: Weniger Einsätze

Ein positiver Effekt der Pandemie sei der Rückgang der Einsatzzahlen gewesen. Während die Ortsfeuerwehr 2019 noch 47 Einsätze geleistet habe, seien es 2020 nur noch 28 gewesen. Im Vergleich zu den Vorjahren hättes es die Einsatzkräfte jedoch öfter als zuvor mit Bränden zu tun gehabt. Auch Verkehrsunfälle und weitere technische Hilfeleistungen seien abgearbeitet worden.

Dass die Feuerwehr nicht nur zu Bränden und Verkehrsunfällen ausrücke, würden zwei besondere Einsätze des vergangenen Jahres zeigen, so die Ortsfeuerwehr. Einsatzkräfte hätten unter anderem ein Pferd aus einem Graben befreit und die Grundschule nach einem Rohrbruch mit Wasser versorgt.

Mitgliederentwicklung: Fünf Eintritte im vergangenen Jahr

2020 habe sich die Mitgliederzahl in der Ortsfeuerwehr positiv entwickelt, heißt es weiter. In der Einsatzabteilung seien fünf Eintritte verzeichnet worden. Neben einem Übertritt aus der Jugendfeuerwehr hätten sich „vier Quereinsteiger für den Dienst bei der Feuerwehr“ entschieden.

Von Stefan Kirchhoff