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Bovenden IGS-Schüler informieren sich über Ausbildungen
Die Region Bovenden IGS-Schüler informieren sich über Ausbildungen
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19:00 29.03.2019
Berufsinformationstag in der IGS in Bovenden. Mit dabei die Schülerinnen Nashmeen Alkheder, Laura Hohn, Chantal Weidele und Cynthia Herrmann (v. li.) am Feinoptikstand. Quelle: Peter Krüger-Lenz
Bovenden

Im Innenhof zwischen zwei Gebäuden schlugen Schüler Nägel mit Zimmermannshämmern in wuchtige Balken. Eher zierlich wirkten dagegen die ausgestopften Tiere am benachbarten Stand der Berufsbildenden Schulen II in Northeim. Dort würden vor unter anderem Grüne Berufe gelehrt, berichtete Schuleiterin Renate Heyn beim Rundgang. Landwirte würden dort ausgebildet und Revierjäger. Darauf verweist das ausgestellte Wild.

Rundgang mit Fragebogen

Der Übergang von der Schule ins Berufsleben solle mit dieser „Hausmesse“ erleichtert werden, sagte IGS-Lehrer und Berufstag-Organisator Timo Lüdecke. Mehr als 70 Berufe präsentierten die 30 Firmen, viele aus der Region um Bovenden. Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis zwölf informierten sich über potenzielle künftige Arbeitgeber. Zwei Schulstunden hätten sie dafür Zeit. Mit einem Fragebogen in der Hand müssen sie neben der Information auch Aufgaben erledigen. Im Anschluss an die Rundgänge würden die Fragebogen auch ausgewertert, erklärte Lüdecke.

In der achten Jahrgangsstufe sei das Thema von besonderer Bedeutung, so Lüdecke. In der achten Stunden würden sogenannte Potenzialanalysen erstellt, die den Schülern Anhaltspunkte über ihre Neigungen liefern sollten, so Lüdecke. Und in der Jahrgangsstufe neun stehe bereits ein Berufspraktikum auf dem Programm. Während des Berufe-Tags würden einige Schüler auch Bewerbungsmappen abgeben. Mitte der neunten Klasse müssten bei Firmen wir Sartorius bereits diese Unterlagen vorliegen, sagte Lüdecke. Ein Jahr Vorlauf benötigten solche Unternehmen.

Kleiner gläserner Würfel

An vielen praktische Aufgaben konnten sich die Schüler versuchten. So konnten sie einen kleinen gläsernen Würfel läppen, seine flachen Seiten also mit einer Schleifpaste bearbeiten. In der Werkstatt der Deutschen Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt konnten sie mit entsprechendem Werkzeug eine Mutter bearbeiten, die, auf einen Metallstab aufgesetzt, als Flaschenöffner dient. Eine große Ausgabe des Spiels Jenga hatte die Ergotherapieschule aus Lippoldsberg mitgebracht. Aus übereinandergeschichteten Klötzen setzt sich der Turm zusammen. Spieler müssen reihum einen Klotz entfernen und obenauf platzieren. Der Spieler, bei dessen Aktion das Gebilde zusammenstürzt, hat verloren. Geschickt stellte sich dabei auch Direktorin Heyn an.

Eher theoretisch ging es zu in dem Raum, in denen die der Bovender Rechtsanwalt Alexander Schneehain und der Göttinger Rechtsanwalt und Notar Jan Ockershausen Verwwaltungsnachwuchs für ihren Kanzleien rekrutieren wollten. Jedes Jahr stelle er drei Auszubildende für die Berufe der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten ein. Bislang habe es nie Probleme bei der Bewerberlage gegeben, in diesem Jahr allerdings schon. Scherzhaft lieferten sich Ockershausen und Schneehain einen kleinen scherzhaften Wettkampf um mögliche Kandidaten, bei dem Schneehain leicht die nase vorne hatte. Er nämlich bietet eine Übernahmegarantie nach der Ausbildung.

Von Peter Krüger-Lenz

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