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Bovenden Diskussion über Weidemanagement in Lenglern
Die Region Bovenden Diskussion über Weidemanagement in Lenglern
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00:21 01.04.2018
Das richtige Weidemanagement war ein Thema des Treffens.
Das richtige Weidemanagement war ein Thema des Treffens. Quelle: Peter Heller
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Lenglern

Die Diskussion war Bestandteil des monatliche Treffen der Weidetierhalter mit Vertretern des Landschaftspflegeverband (LPV) des Landkreises Göttingen. „Grünland ist für Pferdehalter und Naturschützer wichtig, deshalb haben wir uns entschlossen dem Thema ein Treffen zu widmen“, erklärte Verena Hammes vom LPV. Außerdem müsse Grünland genutzt werden. Die Pferdehalter Heidi Baus aus Scheden und Stefan Althans aus Kaufungen berichteten über ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Naturschutz. Beide verbinden laut Hammes bereits seit längeren ihre Tierhaltung mit dem Naturschutz, und erfüllen hierbei einige Maßnahmen, die vertraglich geregelt sind. Ein Beispiel sei der Anbau von Kräutern, die für die Wiese nützlich sind und für Pferde gesund sind.

Koliken durch falsche Kräuter

Ein Punkt, der damit im Zusammenhang stehe sei das Weidemanagement - die gezielte Bewirtschaftung und Führung einer Weide. Es soll zur Pflege des Ökosystems und der Erhöhung der Artenvielfalt und der Bodenfruchtbarkeit beitragen. „Ein sogenanntes Problemkraut für Pferde ist Ampfer“, sagte Hammes. Dieser ist zwar nicht giftig, wird aber von den Tieren nicht gern gefressen, und verdrängt daher mit der Zeit die wertvollen Futterkräuter. „Eine Möglichkeit zur Bekämpfung ist das frühzeitige Mähen der Wiese“, erklärte Hammes. Kräuter auf der Weide können für die Pferde unter Umständen, wenn sie giftig sind, auch im Heu problematisch sein und beispielsweise Koliken verursachen. Deshalb sei es wichtig im Auge zu behalten, wie das Grünland sich entwickele.

Weitere Treffen sollen folgen

Außerdem wurde während des Treffens laut Hammes gemeinsam mit den Pferdehaltern festgelegt, welche Themen eventuell auch in einer Veranstaltung der Weidetierhalter besprochen werden könnten. „Beispielsweise ist es möglich, das Thema Kräuter ebenso noch weiter zu vertiefen wie das Weidemanagement“, sagte Hammes. Außerdem soll eine Auseinandersetzung mit dem richtigen Umgang mit Mist erfolgen. „Eine Diskussion könne auch zur Integration des Naturschutzes in den Betriebsablauf erfolgen“, sagte Hammes.

Die Treffen der Weidetierhalter finden seit Jahresbeginn in der Regel jeden letzten Montag im Monat statt. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen anderen Schwerpunkt. ve

Von Vera Wölk

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