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Bovenden Neues Gewerbegebiet
Die Region Bovenden Neues Gewerbegebiet
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13:58 18.01.2019
Östlich der alten B 3 – im Bild rechts – soll das neue interkommunale Gewerbegebiet entstehen. Quelle: Peter Heller
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Bovenden/Nörten-Hardenberg

Entstehen soll das Gewerbegebiet östlich der alten B3 direkt nördlich der Bovender Gemeindegrenze. Derzeit, sagt Bovendens Bürgermeister Thomas Brandes (SPD), liefen die Verhandlungen zum Ankauf des Grundstückes. Am Donnerstagabend wurde der Zweckverband für das neue Gewerbegebiet gegründet. Dessen Name: Area 3-Ost.

Jährlicher Wechsel

Verbandsvorsitzende des Zweckverbandes ist die Nörten-Hardenberger Bürgermeisterin Susanne Glombitza (parteilos). Stellvertreter ist der Bovender Bürgermeister Brandes. Beide sollen diese Funktionen im jährlichen Wechsel ausüben.

Einen festen Zeitplan zur Verwirklichung des neuen Gewerbegebiets gebe es noch nicht, erläutert Glombitza. Erst in der nächsten Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes werde der Haushalt dafür aufgestellt, erklärt Brandes. Die nächsten Schritte seien die Änderung des Flächennutzungs- und die Erstellung eines Bebauungsplans.

Gewerbeflächen knapp

Es werde in der Area 3-Ost kein störendes Gewerbe geben – weder Einzelhandel noch Industrie, versichert der Bovender Bürgermeister. Der Hauptgrund für die Ausweisung des neuen Gewerbegebiets sei, dass Gewerbeflächen mittlerweile knapp geworden seien, meinen Glombitza und Brandes. Das gelte sowohl für die Flecken Bovenden und Nörten-Hardenberg als auch letztlich für den gesamten Landkreis. Brandes: „Die Betriebe finden kaum noch Flächen.“

Mit dem neuen Gewerbegebiet versuchten die Gemeinden nicht nur neue Firmen zu gewinnen, sondern auch die alten zu halten. Wenn Firmen derzeit versuchten, sich zu erweitern, die Flächen dafür aber fehlten, wanderten sie ab. Daher diene die Area 3-Ost auch dazu, die Zahl der Arbeitsplätze in der Region zu halten und möglichst zu vergrößern.

„Höchstwahrscheinlich einmalig“

Das interkommunale Gewerbegebiet auf dem Grund nur einer der beteiligten Kommunen auszuweisen, sei „landesweit höchstwahrscheinlich einmalig“, erklärt Brandes. Beide Seiten hätten sich auf dieses Vorgehen geeinigt, weil man bisher in Sachen Gewerbegebiete „seit Jahren gut zusammengearbeitet“ habe, meint Glombitza.

Von Matthias Heinzel

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