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Bovenden Windräder: Bovenden verkleinert die Tabuzone
Die Region Bovenden Windräder: Bovenden verkleinert die Tabuzone
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08:30 01.03.2016
Von Michael Caspar
Windräder wie hier bei Wolbrandshausen könnte es auch bald in der Gemeinde Bovenden geben.
Windräder wie hier bei Wolbrandshausen könnte es auch bald in der Gemeinde Bovenden geben. Quelle: Pförtner
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Bovenden

Nur noch einen Abstand von 400 Metern weist die geplante Änderung aus, die der Bürgermeister im Bauausschuss präsentierte. „Weitere 450 Meter Abstand werden wir im Rahmen der gemeindlichen Abwägungsentscheidung als weiche Tabuzone einstufen“, kündigte Brandes an. So werde der bisher diskutierte Mindestabstand von 850 Metern gewahrt.

„Wir reagieren mit der Änderung auf den neuen, niedersächsischen Windenergieerlass, der demnächst in Kraft treten wird“, führte der Bürgermeister aus. In Bovenden zwinge der Schritt zu einer erneuten Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden.

Während der bereits erfolgten Auslegung gab es Eingaben, die im neuen Flächennutzungsplan Eingang finden. So schrumpfen das nördliche, zwischen Harste, Gladebeck und Parensen gelege Gebiet, sowie die Südfläche zwischen Holtensen, Lenglern und Bovenden. Das ist notwendig, um 1250 Meter Abstand zu Rotmilan-Horsten zu halten. Südniedersachsen gehört zu den Hauptverbreitungsgebieten der Vogelart in Europa. Im Bovender Gemeindegebiet brüten mindestens neun Paare.

Das Nordgebiet verliert zudem eine Kleinfläche, damit ausreichend Abstand zum Gewerbegebiet Parensen besteht. Bei der Südfläche erzwingt das Vorranggebiet Güterverkehrszentrum bei Lenglern eine solche Verkleinerung. Außerdem sieht der Flächennutzungsplan noch eine Fläche im Osten der Gemeinde zwischen Billingshausen, Sudershausen und Spanbeck für Windräder vor.