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Dransfeld Alpaka-Nachwuchs in Scheden: Geben Sie dem Fohlen einen Namen
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Alpaka-Nachwuchs in Scheden: Geben Sie dem Fohlen einen Namen

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19:02 04.08.2021
Auf Namenssuche: Das Alpaka-Fohlen bei Familie Herbst in Scheden bekommt seinen Namen von den Tageblatt-Lesern.
Auf Namenssuche: Das Alpaka-Fohlen bei Familie Herbst in Scheden bekommt seinen Namen von den Tageblatt-Lesern. Quelle: Niklas Richter
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Scheden

Sechs Wochen alt und immer noch ohne Namen: Das Alpaka-Fohlen in der kleinen Herde im Garten von Familie Herbst in Scheden entwickelt sich nach schweren ersten Tagen weiter prächtig, doch einen Namen hat es nicht. Das können die Tageblatt-Leser jetzt ändern: Aus mehr als 200 Namensvorschlägen haben Astrid und Olaf Herbst mit der Tageblatt-Redaktion zehn Namen herausgesucht, die nun zur endgültigen Abstimmung gestellt werden. Es geht um ein Treffen mit dem noch namenlosen Alpaka-Mädchen.

Die zehn Namensvorschläge bilden nur einen Bruchteil der Kreativität ab, die die Tageblatt-Leser in ihren Einsendungen bewiesen haben. Doch auch die kleine Auswahl zeugt von viel Fantasie: „Alpaccina“ ist ein gleich mehrfach eingereichter Wortwitz in Anspielung auf den Schauspieler Al Pacino, dessen Name dem Artnamen doch recht nah kommt. Der Name „Suyana“ hat seinen Ursprung im Reich der Inka, die Alpakas als Wolllieferanten hielten, und bedeutet „Hoffnung“. Göttinger Lokalkolorit verströmt der Namensvorschlag „Liesel“, und mit „Cappuccino“ und „Melitta“ beziehen sich gleich zwei Namen auf die kaffeebraune Fellfarbe der Alpaka-Stute. Die Auswahl wird komplettiert durch „Chica“, „Curly Sue“, „Frieda“, „Summer“ und „Sunny“.

Alpaka-Nachwuchs in Scheden: Vom Sorgenkind zum Medienstar

„Das ist ja wirklich beeindruckend, was sich die Menschen für Gedanken machen“, sagt Astrid Herbst und lobt die Vorschläge: „Wir staunen.“ Dass ein Alpaka-Fohlen einen solchen Wirbel auslösen könne, das hätten sie und ihr Mann sich vorher nicht vorstellen können.

Denn dass das kleine Alpaka sich mittlerweile so gut schlägt, war nicht vorgezeichnet: Nach der Geburt, berichtet Astrid Herbst, wollte es nicht bei der Mutter Milch trinken. Ziehmutter Herbst übernimmt deshalb seitdem das Füttern mit warmer Milch aus der Flasche – nachdem das Alpaka-Mädchen davon überzeugt worden war. „In der Natur hätte das Tier nicht überlebt“, ist Herbst sicher. So aber wächst das Jungtier behütet von seiner kleinen Familie heran und unterhält zu seiner Mutter augenscheinlich eine immerhin liebevolle Beziehung – wenn auch ohne Säugen.

Tierischer Nachwuchs in Scheden

Bei Familie Herbst leben die Tiere nur im Sommer: Sie gehören eigentlich Henrik Ludewig von Niemetal Alpakas aus dem Nachbarort Varlosen. „Zu den Alpakas sind wir nur durch Zufall gekommen“, erklärt Astrid Herbst. Früher hätten die Schafe des Nachbarn den Rasen auf dem großen Grundstück mit den Obstbäumen „gemäht“, ergänzt ihr Mann Olaf. Aufgrund vieler Auflagen sei das jetzt nicht mehr ohne Weiteres möglich. „Wir wollten im Sommer aber auf Tiere gucken“, sagt Astrid Herbst – und so stehen in diesem Sommer zum zweiten Mal Alpakas im Garten.

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Zu gewinnen: Ein Treffen mit den Alpakas in Scheden

Noch vor einer Woche konnten Herbsts nur vermuten, dass eine weitere Stute in ihrer kleinen Herde trächtig war. Diese Vermutung hat sich mittlerweile bestätigt: Die Alpakas haben erneut Nachwuchs bekommen. „Das ist wirklich ein aufregender Sommer“, stellt Astrid Herbst fest. Während die Tageblatt-Leser die Namensfindung für das nunmehr zweitjüngste Alpaka Schedens übernehmen, werden Herbsts für den jüngsten Herdenzuwachs den Namen aber selbst aussuchen.

Ob nun „Cappuccino“, „Curly Sue“ oder „Suyana“: Bis Sonntag können die Tageblatt-Leser nun mitbestimmen, wie das Alpaka-Fohlen bei Familie Herbst in Scheden heißen soll. Unter gturl.de/alpakafohlen stehen die zehn Namen zur Auswahl bereit. Nicht nur für das Jungtier geht es um etwas: Wer den Namen vorgeschlagen hat, der am Ende ausgewählt wird, darf die Tiere treffen und mit etwas Glück das dann nicht mehr namenlose Alpaka streicheln.

Von Tammo Kohlwes