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Dransfeld Barteröder Straße wird am Wochenende wieder freigegeben
Die Region Dransfeld Barteröder Straße wird am Wochenende wieder freigegeben
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11:22 20.03.2019
Die Sperrung der Barteröder Straße wird am Wochenende aufgehoben.
Die Sperrung der Barteröder Straße wird am Wochenende aufgehoben. Quelle: dpa
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Dransfeld

Nach dreiwöchiger Sperrung wird die Barteröder Straße, die von Dransfeld nach Barterode führt, am Sonnabend wieder freigeben. Das kündigt Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) an.

„Wir haben für 30 000 Euro kaputte Randstreifen in den Kurvenbereichen befestigt“, erläutert Eilers. Der Unterhaltungsverband Schwülme habe die Ufer der Auschnippe gesichert. So werde eine Unterspülung der Straße, die drei Meter oberhalb des Bachs bereits in Bewegung geraten sei, verhindert.

„Während der jährlich stattfindenden Gewässerschau hatten wir starke Ausspülungen festgestellt“, erläutert Verbandsvorsteher Hartmut Koch. In Absprache mit der Unteren Wasser- sowie der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Göttingen seien die Uferbereiche so befestigt worden, dass der Bach mäandern könne. Durch die entstehenden Windungen und Schleifen fließe das Wasser nicht so schnell ab wie bei einem geraden Bachverlauf.

Wasserschutzrichtlinie

„Bei den Arbeiten mussten wir unter anderem beachten, dass der von einem Landwirt in Ufernähe angelegte Blühstreifen nur in bestimmten Zeiträumen befahren werden durfte“, führt Koch aus. Anderenfalls hätte dem Bauer ein Prämienverlust gedroht. Aufgrund der einzuhaltenden Auflagen, etwa der Wasserschutzrichtlinie, habe nur ein Teil der ursprünglich geplanten Maßnahmen durchgeführt werden können.

„Dadurch sanken die Kosten von geplanten 35 000 Euro auf 20 000 Euro gesunken“, so der Vorsteher. Diesen Betrag teile sich der Verband, der für den ordnungsgemäßen Wasserablauf sowie für Pflege und Entwicklung des Gewässers zuständig sei, mit der Samtgemeinde. Sie sei für den Hochwasserschutz verantwortlich.

Niedersächsische Landesforsten fällen Eichen und Buchen

„Die Niedersächsischen Landesforsten nutzten die Gelegenheit, um einige Bäume zu fällen“, teilt der zuständige Forstamtsleiter Thomas Schmidt-Langenhorst mit. Die 50 bis 60 Jahre alten Eichen und Buchen haben auf halber Länge der Strecke an einem Steilhang oberhalb der Straße gestanden. Sie hatten den heißen Sommer 2018 nicht überstanden. Weil sie bereits ihre Kronen abwarfen, mussten die Landesforsten handeln.

Von Michael Caspar

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