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Dransfeld Samtgemeinde plant Anbau für 1,8 Millionen Euro
Die Region Dransfeld Samtgemeinde plant Anbau für 1,8 Millionen Euro
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00:19 02.06.2019
Pavillon soll durch Anbau ersetzt werden: ehemalige Schüler der Carl-Friedrich-Gauss-Schule. Quelle: Alciro Theodoro da Silva
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Dransfeld

Im Herbst und Winter 2019 plant die Samtgemeinde die Ausschreibung der Arbeiten, teilte Hauptamtsleiter Marco Gerls am Dienstag während der Sitzung in der Stadthalle mit. Im kommenden Frühjahr soll der vorhandene Pavillon, der aus den 80er-Jahren stammt und nicht mehr den energetischen Standards entspricht, abgerissen werden. Sobald es das Wetter zulässt, entsteht dann an dieser Stelle an der Hoher-Hagen-Straße 24 der Anbau in Massivbauweise.

Auf Pfählen gründen

Gemäß einem Bodengutachten, den das mit dem Projekt betraute Dransfelder Architekturbüro Strupeit in Auftrag gegeben hat, muss der Anbau 2,2 bis 2,4 Meter tief auf Pfählen gegründet werden. Die Schule befindet sich im Bereich einer alten Auelandschaft. Die obere Bodenschicht hat einen hohen Humus- und Torfanteil. Die im vergangenen Jahr in der Nachbarschaft gebaute Krippe war sogar noch umfangreicher zu gründen.

Das Architekturbüro hat auch die Kostenschätzung aktualisiert. Danach wird der Anbau 6000 Euro teurer. „Inwieweit wir allerdings angesichts der boomenden Baukonjunktur zu diesen Preisen Firmen finden, wird die Ausschreibung zeigen“, gab Gerls zu bedenken. Im Ausschuss wurden alternative Bauformen, etwa mit Holzrahmen, wie bei der Krippe, oder mit Modulen diskutiert. Mit Blick auf das Gesamtbild der Schule halten die Mitglieder die Massivbauweise jedoch für die bessere Lösung.

Dreizügige Jahrgänge

Thema war auch, inwieweit die Schülerzahlen den Anbau rechtfertigen. Nach den derzeit vorliegenden Zahlen wird die Schule, die heute in zwei von vier Jahrgängen dreizügig ist, auch in absehbarer Zukunft trotz insgesamt zurückgegangener Schülerzahl dreizügige Jahrgänge haben. Zudem gibt es aufgrund des Ganztagschulbetriebs seit 2009 erhöhten Raumbedarf.

Im Pavillon ist zeitweise der Hort untergebracht gewesen. Später hat eine Kindergartengruppe das Gebäude genutzt. Derzeit verwendet ihn wieder die Schule. Der Anbau wird voraussichtlich mit 282000 Euro vom Land gefördert. Entsprechende Mittel hat die Samtgemeinde im vergangenen Jahr aus einem Programm beantragt, mit dem Hannover finanzschwachen Kommunen bei der Behebung von Sanierungsstaus unterstützt. „Die Gelder sind uns in Aussicht gestellt worden“, sagte Gerls.

Der Anbau steht auch auf der Tagesordnung des Schulausschusses der Samtgemeinde, der am 17. Juni, um 18 Uhr zusammentritt.

Von Michael Caspar

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