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Dransfeld Elo-Freunde treffen sich in Dransfeld
Die Region Dransfeld Elo-Freunde treffen sich in Dransfeld
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19:01 12.05.2018
Elo-Treffen auf dem Campingplatz am Hohen Hagen in Dransfeld Quelle: Axel Wagner
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Dransfeld

Es ist das zweite Treffen in der Region, nachdem der Verein im September 2016 schon einmal an den Edersee geladen hatte. Zweimal im Jahr kommen die Mitglieder zusammen – insgesamt sind es rund 1000 –, um ihre Hunde begutachten zu lassen, sich auszutauschen und für den Elo zu werben, weiß Julita Landergott, beim EZFG zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. „Den Standort Dransfeld haben wir neu entdeckt.“ Die Mitglieder könnten, so Landergott, Vorschläge für die Veranstaltungsorte machen, und man müsse dann prüfen, ob der Platz den Anforderungen entspricht.

Das Zuchtprogramm startete 1987, damals noch unter dem Namen „Eloschaboro“. Eingeführt hat es Zuchtleiter Heinz Szobries aus Dedelstorf im Kreis Gifhorn. Er habe, so erzählt er im Gespräch, keine Bobtails mehr züchten können, weil er die Ruten der Hunde nicht mehr kupieren wollte – damals war das Vorschrift. Die Folge war ein Zucht- und Ausstellungsverbot. Aus der Not machte der ehemalige Tierpfleger, der früher im Zoo Hannover unter Anderem die Wölfe betreut hat, eine Tugend. Szobries kombinierte die drei wichtigsten Ausgangsrassen, Bobtails, Eurasier und Chow-Chows, und brachte so das Elo-Programm ins Rollen. Aus diesen dreien setzt sich auch der neue Name zusammen: das E vom Eurasier, das L des Bobtails und das O des Chow-Chow. Der Name ist als Marke registriert.

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Gesundheit und Wesen sind wichtig

Waren die ersten Elos noch einfarbig, sind heute mehrere Fellfarben mit einer meist hellen Brust üblich. Das Fell ist entweder rau oder glatt, wobei sich Erstgenanntes in der Elo-Fangemeinde durchgesetzt hat. Über die 31 Jahre sind so insgesamt 12000 Elos geboren worden. Rund 120 Züchter gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Erbgesundheit ist den Züchtern wichtig, die Zuchttiere werden alle zwei Jahre auf mögliche Erkrankungen überprüft, und die Hunde müssen auch einen speziellen Wesenstest absolvieren, der besonders auf den Umgang mit Kindern ausgerichtet ist. Elos, das sind Familienhunde, leicht erziehbar und ohne Jagdtrieb. Es sei nicht immer die Schuld des Hundebesitzers, wenn Hunde aus problematischen Zuchten stammten, erklärt Leiter Szobries. Deshalb habe der Verein hier hohe Anforderungen an die Züchter.

Elos sind Familienhunde

Die Ausrichtung auf Kinder wird auch beim Treffen in Dransfeld deutlich: Überall sind Familien anzutreffen, und der Nachwuchs ist beim Training mit den Hunden voll und ganz dabei. Was auffällt: Hundegebell ist kaum zu hören. Elos sind eine besonders ruhige Hunderasse. Das hat auch dazu geführt, dass sie gerne als Therapiehunde, in Schulen und als Begleithunde für Menschen mit Behinderung eingesetzt werden.

Beim Treffen in Dransfeld wurde die Zuchttauglichkeit der angemeldeten Hunde bewertet, außerdem konnten die Züchter sich und ihre Tiere vorstellen. Neben Vorträgen und Seminaren gab es auch einen Elo-Talentschuppen für Kinder und einen Infopoint.

Programm am Sonntag

Am Sonntag geht das Elo-Treffen auf dem Campingblatz Am Hohen Hagen in Dransfeld ab 9.30 mit der Zusammenkunft der Zuchtrichter, -warte und -anwärter weiter. Um 10.30 Uhr steht eine kommentierte Zucht- und Wesensbeurteilung mit Heinz Szobries auf dem Programm, anschließend können die Besucher ab 11.30 Uhr in vier Kategorien den schönsten Elo wählen. Der Infopoint ist von 11.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. Mit der Siegerehrung um 13.45 Uhr geht das Treffen dann zu Ende.

Von Axel Wagner

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