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Dransfeld Gemeinde Scheden erteilt Auftrag für den Neuausbau der Gaußstraße
Die Region Dransfeld Gemeinde Scheden erteilt Auftrag für den Neuausbau der Gaußstraße
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15:10 22.08.2019
Die Arbeiten an der Gaußstraße sollen noch im August beginnen. Quelle: Christina Hinzmann
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Scheden

Mit dem Neuausbau der Gaußstraße hat die Gemeinde Scheden die Bovender Firma Bracht beauftragt. Die Entscheidung fällte der Gemeinderat am Dienstag in nichtöffentlicher Sitzung.

„In den kommenden Tagen wird es die erste Baubesprechung mit dem Unternehmen Wilhelm Bracht Tief- und Straßenbau geben“, teilte Schedens Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling (FWG) auf Tageblatt-Anfrage mit. Die Arbeiten würden noch im August beginnen. Acht Unternehmen hätten im Zuge des Bieterverfahrens die Unterlagen bei der Verwaltung abgefragt. Gebote seien von zwei Firmen eingegangen. Die 1,9 Millionen Euro teuren Bauarbeiten an der 700 Meter langen Straße würden sich voraussichtlich bis 2021 hinziehen.

Rohre in Mitleidenschaft gezogen

„Unter einem Teil der Straße verläuft der verrohrte Heiferbach“, berichtete Rüngeling. Durch den vielen Verkehr auf der einstigen Kreisstraße habe die Verrohrung Schaden genommen. Einige Abdeckungen seien eingebrochen. Die Anschlüsse seien nach 30 Jahren in Mitleidenschaft gezogen. All das werde behoben. Dafür habe der Landkreis der Gemeinde bei der Übereignung der Straße 50 000 Euro gezahlt.

Landkreis hat für unterlassene Reparaturarbeiten gezahlt

„Weitere 250 000 Euro erhielten wir vom Kreis für unterlassene Reparaturarbeiten“, sagte die Bürgermeisterin. Der Rat wolle das Geld zur Entlastung der Anwohner verwenden. Neu gemacht würden auch die Grünalagen entlang der Straße sowie die Bürgersteige, die auf Bürgerwunsch ein geflammtes,rostrotes Pflastererhielten. Die Zufahrt von der Bundesstraße 3 in die Gaußstraße würde verengt, um den Schwerlastverkehr möglichst herauszuhalten. Auch am anderen Ende der Straße werde künftig deutlich, dass es sich um keine Kreisstraße mehre handele.

Straßenbau wird zu 73 Prozent gefördert

„Der Straßenbau wird zu 73 Prozent über die Dorferneuerung gefördert“, sagte Rüngeling. Die Hälfte der verbleibenden Kosten trage die Gemeinde. Die andere Hälfte brächten die Anwohner über Ausbaubeiträge auf. Deren Höhe stehe noch nicht fest. Ein Büro aus Kiel werde demnächst den Schlüssel ermitteln, nachdem die Eigentümer der anliegenden Grundstücke an den Kosten beteiligt würden.

Von Michael Caspar

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