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Dransfeld Gemeinde informiert über Ausbau der Gaußstraße
Die Region Dransfeld Gemeinde informiert über Ausbau der Gaußstraße
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14:00 10.04.2019
Soll ausgebaut und umgestaltet werden: die Gaußstraße in Scheden. Quelle: Christina Hinzmann
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Scheden

Über den Neubau der Gaußstraße hat die Gemeinde Scheden am Dienstag in der Gastwirtschaft Deutsches Haus 60 Bürger informiert. Die Arbeiten, die im August beginnen sollen, ziehen sich wohl bis 2021 hin.

Vor allem die Höhe der Beiträge, die beim Ausbau der 700 Meter langen Straße anfallen, interessierte die Teilnehmer der Versammlung. „Die Kosten stehen erst Mitte des Jahres nach Abschluss des Vergabeverfahrens fest“, antwortete Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling (FWG). Bis dahin werde die Samtgemeinde Scheden mitgeteilt haben, wieviele Anlieger nach welchem Schlüssel an den Kosten beteiligt würden.

Baumaßnahme wird zu 73 Prozent gefördert

„Der Straßenbau wird zu 73 Prozent über die Dorferneuerung gefördert“, betonte Rüngeling. Die Hälfte der verbleibenden Kosten trage die Gemeinde. Bürger, die ihren Beitrag nicht auf einmal zahlen könnten, stunde Scheden das Geld. Die Gemeinde helfe auch bei der Antragsstellung. Der Zinssatz entspreche dem, den die Gemeinde selbst zahlen müsse – und nicht den üblichen sechs Prozent. Einen entsprechenden Beschluss fasse der Rat per Erlass. So habe es die Gemeinde auch in der Bachstraße gemacht. Dort zahle zum Beispiel eine Frau, die keine 600 Euro Rente beziehe, ihren Beitrag in Höhe von 1000 Euro in monatlichen Kleinbeträgen ab.

Neubau erfolgt in Etappen

„Der Neubau der Gaußstraße erfolgt in Etappen“, kündigte Planer Peter Schäfer vom Rosdorfer Ingenieurbüro Rinne & Partner an. Baubeginn werde im August oder September sein. Die Arbeiten zögen sich bis Ende 2020, Anfang 2021 hin. Die Grundstücke blieben mit dem Auto erreichbar. Darauf drängten insbesondere die an der Straße ansässigen Firmen und landwirtschaftlichen Betriebe.

Weinrot-anthrazitfarbenes Gehsteinpflaster

Die Bürger entschieden sich für ein zwischen weinrot und anthrazit changierendes Gehsteinpflaster. Das Pflaster der 30 Parkplätze wird anthrazitfarben sein. So sieht auch das Pflaster aus, das in den Mündungsbereichen zur Schulstraße und zur Bundesstraße 3 verbaut wird. Es soll Autofahrern deutlich machen, dass sie sich nun nicht mehr auf einer Durchgangsstraße befinden.

Trinkwasserleitungen werden komplett erneuert

„Im Zuge des Straßenbaus saniert der Wasserverband Peine seine Schmutz- und Regenwasserleitungen“, sagte Planer Schäfer. Komplett erneuert würden die Trinkwasserleitungen einschließlich der Hausanschlüsse. Das Energienetz Mitte, eine EAM-Tochter, tausche die Stromleitungen aus. Auch Telekommunikationsanbieter würden wahrscheinlich tätig.

Ausweisung einer Tempo-30-Zone

„Nach Abschluss der Arbeiten will sich die Gemeinde dafür einsetzen, dass die Gaußstraße zur Tempo-30-Zone wird“, kündigte die Bürgermeisterin an. Die ehemalige Kreisstraße, über die einst der Durchgangsverkehr zwischen Hann. Münden und Jühnde rollte, ist bereits zur Gemeindestraße herabgestuft worden.

Scheden ist seit 20 Jahren in der Dorferneuerung

Bei der Versammlung war auch Christoph Schwahn vom gleichnamigen Göttinger Büro für Landschaftsplanung zugegen. Er betreut das Dorferneuerungsprogramm, das seit 20 Jahren läuft. Ein Millionenbetrag sei seither nach Scheden geflossen. Von einem „wirklich lohnenden Projekt“, sprach Andreas Ochmann vom Amt für regionale Landentwicklung. Das Amt bewilligt die Fördergelder.

Von Michael Caspar

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