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Dransfeld Neuer Anlauf bei der touristischen Weiterentwicklung
Die Region Dransfeld Neuer Anlauf bei der touristischen Weiterentwicklung
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06:00 28.01.2019
Das Gelände Hoher Hagen bei Dransfeld im Jahr 2014. Quelle: Pförtner
Dransfeld

„Bisher umfasst die Sondergebietsfläche ‚Erholung und Gastronomie’ nur einen kleinen Bereich rund um den Gaußturm“, erläutert Dirk Aue vom Bau- und Ordnungsamt der Samtgemeinde. Nun schlage die Verwaltung vor, die Fläche auf den gesamten Bereich des ehemaligen Steinbruchs auszuweiten. Die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans erfolge in Abstimmung mit dem Landkreis, der das am Ende genehmigen müsse.

„Das derzeit gültige Regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises weist das Gebiet des Hohen Hagens als ‚regional bedeutsamen Erholungsschwerpunkt’ aus“, erläutert der Verwaltungsmitarbeiter. Im Entwurf des neuen, in Arbeit befindlichen Raumordnungsprogramms werde der Bereich zum „Standort mit der besonderen Entwicklungsaufgabe Erholung“ aufgewertet.

Planungskosten würden Stadt und Samtgemeinde übernehmen

„Um den Hohen Hagen touristisch weiterzuentwickeln, muss die Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet entlassen werden“, sagt Aue. Einen entsprechenden Antrag müsse die Stadt Dransfeld stellen, deren politische Gremien darüber derzeit berieten. Den Beschluss fasse am Ende der Kreistag. Außerdem stehe die Aufstellung eines Bebauungsplans an. Auch damit befasse sich der Rat der Stadt derzeit. Die gesamten Planungskosten von rund 25 000 Euro würden Stadt und Samtgemeinde übernehmen. Bisher sei vorgesehen gewesen, den Investor an den Kosten zu beteiligen. Das sei jetzt vom Tisch. Die Verfahren dauere voraussichtlich ein bis anderthalb Jahre.

„Eigentlich wollten wir die planerischen Voraussetzungen bereits 2018 schaffen“, räumt Aue ein. Allerdings sei ihnen ihr alter Investor abgesprungen. „Aus persönlichen Gründen kann ich das Projekt eines Kletter- und Seilrutschenparks auf dem Hohen Hagen nicht weiterverfolgen“, bestätigt Alexander Fischer auf Tageblatt-Nachfrage. Bei ihm hätten sich „Veränderungen“ ergeben. Er bedauere das. Mit dem Hohen Hagen habe seine Entscheidung nichts zu tun. Er sei nach wie vor in der Freizeitbranche tätig.

Gruppe von Interessenten will Outdoor-Aktivitäten anbieten

„Im vergangenen Jahr haben sich eine Gruppe Interessenten bei uns gemeldet, die auf dem Hohen Hagen Outdoor-Aktivitäten anbieten wollen“, berichtet Aue. Die Namen gebe Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) vorerst nicht bekannt. Die Gruppe habe bereits „Dutzende“ ähnlicher Projekte umgesetzt. Anfang Dezember habe es einen Vororttermin auf dem Berg gegeben. Die dreiköpfige Gruppe sei begeistert gewesen.

„Was genau die Gruppe dort oben machen will, steht noch nicht fest“, berichtet Aue. Die Planungen liefen. Es werde wohl einen „Mix an Angeboten“ für Jung und Alt geben, der nach den Vorgaben des Landkreises „naturbezogen und umweltschonend“ seien müsse. Das Einzugsgebiet der geplanten touristischen Einrichtung solle bis Hannover reichen.

Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde befasst sich am Dienstag, 29. Januar, um 18 Uhr im großen Sitzungsraum des Dransfelder Rathauses, Kirchplatz, mit dem Hohen Hagen.

Von Michael Caspar

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