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Dransfeld „Es sind für alle Plätze da“
Die Region Dransfeld „Es sind für alle Plätze da“
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00:19 23.06.2018
Es läuft nach Plan: In Dransfeld wird zurzeit eine neue Krippe gebaut. Quelle: Christina Hinzmann
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Dransfeld

Es ist ein Problem, mit den jetzt alle Kommunen hadern: In Niedersachsen sollen ab August alle drei Jahre des Kita-Besuchs kostenfrei sein. Bislang galt das nur für das letzte Jahr vor der Einschulung. Eltern haben dann Anspruch auf acht Stunden Betreuung – die Kosten trägt die Kommune. Nur für Betreuungszeiten, die über acht Stunden hinausgehen, dürfen die Träger weiterhin von den Eltern Gebühren verlangen.

Das wird auch Dransfeld tun, bestätigte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Schulausschusses, der auch für Kindertagesstätten zuständig ist. Sorgen bereite der Samtgemeinde allerdings tatsächlich der kommunale Anteil, wenn die Elternbeiträge für die Hauptbetreuung künftig fehlen: Etwa 100 000 Euro müsse die Samtgemeinde dann zusätzlich stemmen.

Vor diesem Hintergrund hoffen Verwaltung und die Bildungspolitiker des Samtgemeinderates jetzt auf Hilfe vom Land. „Wir werden die fehlende Summe für den vereinbarten Härtefalltopf melden“, fasste Eilers eine Entscheidung des Ausschusses zusammen. Hintergrund: Um den Wegfall der Elterngebühren zu kompensieren, hat Niedersachsen in seinem Nachtragshaushalt für das laufende Jahr 109 Millionen Euro eingeplant. Für 2019 sind 270 Millionen Euro veranschlagt. Bis 2022 sollen zusätzlich 328 Millionen Euro in die frühkindliche Bildung fließen.

Räumliche Möglichkeiten auch für neu Plätze

Unabhängig davon ermittelt die Samtgemeinde regelmäßig den Bedarf an Betreuungsplätzen in allen sechs Einrichtungen unter der Regie verschiedener Träger. Dabei werden Geburtenzahlen und statistische Berechnungsmodelle herangezogen. Fazit: In den Dransfelder Einrichtungen „sind auch in Zukunft für alle Plätze da“, versicherte Eilers. Er fügt aber an: „wenn auch nicht immer in der Wunscheinrichtung“.

Bei der Bedarfsberechnung sei die neue Krippe, die zurzeit in Dransfeld gebaut wird, ebenso einbezogen wie der Pool an Tagespflegeplätzen. Darüber hinaus gebe es in den Einrichtungen räumlich Möglichkeiten für etwa 20 weitere Plätze.

Im Bereich des Kindergartens an der Hoher-Hagen-Straße wird auch die neue Tagesstätte gebaut. Quelle: R

Unterdessen „läuft es“ bei den beiden großen aktuellen Kita-Bauprojekten, berichtete Eilers dem Fachgremium. Der Bau einer neuen Krippe für etwa eine Million Euro in Dransfeld liege im Zeitplan. Nächste Woche beginne – ebenfalls wie geplant – die Grundsanierung des Kindergartens Jühnde für etwa 420 000 Euro.

Hort muss doch nicht schließen

Offenbar gerettet sei inzwischen auch der Hort in Dransfeld mit 32 Betreuungsplätzen. Die Einrichtungen habe kurz vor der Schließung gestanden – aus Personalmangel, erklärte Eilers. Zwei Mitarbeiter hätten gekündigt und lange Zeit habe es schlicht keine Bewerber für die vakanten Stellen gegeben. Viele Eltern seie schon sehr besorgt gewesen. „Jetzt sieht es aber so aus, dass es doch genug Bewerbungen ging“, so der Samtgemeindebürgermeister.

Entschieden hat der Ausschuss auch über Änderungen bei den Kita-Gebühren. Sie sind allerdings überwiegend redaktionell. „Die Gebührensätze selbst bleiben vorerst unverändert“, sagte Eilers. Im vergangenen Jahr waren sie erhöht worden.

Von Ulrich Schubert

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