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Duderstadt 120 Gäste verabschieden Reinhard Grobecker
Die Region Duderstadt 120 Gäste verabschieden Reinhard Grobecker
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18:35 01.11.2011
Von Ulrich Lottmann
Abschied aus der Politik: Reinhard Grobecker. Quelle: Lottmann
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Die neue CDU- Samtgemeindebürgermeisterin Gieboldehausens war die letzte in einer langen Reihe von Rednern, die Grobeckers Wirken während seiner beruflichen Laufbahn würdigten. Bürgermeister der Region, Landes- und Kommunalpolitiker, Vertreter aus Verwaltung, Polizei, Justiz, Feuerwehr, Kirchen, Wirtschaft, Verbänden und Institutionen, Familie, Freunde und Weggefährten waren gekommen. Rund 120 Gäste waren der Einladung gefolgt.

Sie alle wurden vom stellvertretenden Samtgemeindebürgermeister Georg Freiberg (CDU) begrüßt. Er ließ Werdegang und 38 Jahre kommunalen Wirkens Grobeckers Revue passieren. Weitere Weggefährten, wie der Landtagsabgeordnete Lothar Koch (CDU), würdigten Grobecker für seine „gewinnende, überzeugende, glaubwürdige Art“; sie riefen, wie Amtsgerichtsdirektorin Hannelore Franz, berufliche Stationen außerhalb der Politik – „in der Justiz war er länger tätig, als bei der Samtgemeinde“ – in Erinnerungen; sie dankten als Fraktions- und Parteivorsitzende, wie Harald Noack, Franz Jacobi und Birgit Hundeshagen, für Grobeckers Arbeit als CDU-Politiker.

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Für die gute Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde und ihrer Verwaltung dankten Polizeichef Otto Moneke, Samtgemeindebrandmeister Claus Bode und Herzbergs Bürgermeister Gerhard Walter (CDU). „Sie hatten nicht nur für jeden Bürger ein offenes Ohr, sondern auch für die Mitarbeiter“, lobte Personalrat Olaf Müller. Den Schlusspunkt unter die Laudationen setzte Dornieden mit einer gereimten Version von Grobeckers Lebenslauf und einer sechsminütigen Diashow mit Bildern Grobeckers aus vielen Jahren und Situationen.

Sichtlich bewegt ergriff der Geehrte dann selbst das Wort. „Ich bin ja ein Mensch, der emotional nicht ganz taub ist“, reagierte er auf die Würdigungen. „Ich bin dankbar, dass es so viele Begegnungen gegeben hat“, blickte er selbst noch einmal auf seine Laufbahn zurück. „Das Wichtigste im Leben ist die Gesundheit“, schloss er, sich selbst zitierend, die mehr als zweistündige Abschiedsveranstaltung.