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Duderstadt 38 Teams schieben eine ruhige Kugel
Die Region Duderstadt 38 Teams schieben eine ruhige Kugel
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19:15 15.09.2010
Machen ihrem Mannschaftsnamen alle Ehre: Ohne Zielwasser gehen „Die Rettungstrinker“ nicht an den Start.
Machen ihrem Mannschaftsnamen alle Ehre: Ohne Zielwasser gehen „Die Rettungstrinker“ nicht an den Start. Quelle: Walliser
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Die Teilnehmer absolvierten eine rund 3,5 Kilometer lange Tour durch die Feldmark. Start und Ziel war am Parkplatz an der Alten Molkerei neben der Bundesstraße 27.

Der starke Regen vom Freitag hatte Einfluss auf die Route. Die Ausrichter beschlossen kurzfristig, dass die zeitversetzt ins Rennen gehenden Gruppen den bis 2008 bewährten Kurs meistern mussten. Grund: Die vorgesehene, im vergangenen Jahr erstmals begangene Strecke hätte auch über unbefestigten Untergrund geführt. „Die alte Route geht dafür über teilweise unebene Straßen. Das gleicht sich vom Schwierigkeitsgrad ungefähr wieder aus“, erläuterte Narrenobmann Simon Bode von den gastgebenden Lutzen.

Die hohe Resonanz, die das Turnier findet, führt erster Vorsitzender Elmar Kohlrautz unter anderem auf das „Drum und dran“ zurück. Dies reichte wiederum vom Begrüßungsgetränk bis zur Abschlussparty. Kreativität zeigten die Freunde des Boßelns nicht nur bei der Gestaltung von Bollerwagen, sondern auch bei der Benennung ihrer Teams: Von „Flower Power“ über „Lokomotive Eichsfeld“ bis „Krawall und Remmi Demmi“ kannte der Einfallsreichtum keine Grenzen. Neben vielen Gieboldehäuser Gruppen aus Vereinen, Verbänden, Firmen und Privatpersonen, waren auch Teilnehmer aus anderen Orten mit von der Partie. Dazu gehörte die Karnevalsgesellschaft Krebeck. Für die närrisch gut gelaunte Truppe brachte David Otto schmunzelnd den wichtigsten Teil der Vorbereitung auf den Punkt: „Wir müssen einkaufen gehen.“

Dies hatten auch die meisten anderen Teilnehmer beherzigt – wie die prall gefüllten Bollerwagen dokumentierten. Die weiteste Anreise hatte die Gruppe „Wat Niu“ aus Sorsum. Über den Spaß hinaus macht der kommunikative Aspekt für die meisten Aktiven den besonderen Reiz des Boßelns aus: „Man trifft Menschen, die gut drauf sind“, beschrieb es Reinhard Kellner vom Team „Amtsrichter“.

Groß war die Spannung, als Elmar Kohlrautz am Abend die Namen der erfolgreichsten Gruppen bekannt gab. Es siegte der „Tartar Club Männer“ vor dem Team „von Berg“ und den „Ackergiganten“.

Von Axel Artmann

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