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Duderstadt Baggern auf der Reitanlage
Die Region Duderstadt Baggern auf der Reitanlage
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15:16 29.06.2017
Quelle: AIB
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Nesselröden

54 Teams können auf neun Spielfeldern gegeneinander antreten. Los geht es bereits um 9 Uhr, der Sieger soll gegen 17.30 Uhr feststehen. Das Feld ist jedoch noch nicht ausgebucht, verrät Wolfgang Wanna vom Organisationsteam: „Knapp zehn Startplätze sind noch zu vergeben. Wer sich noch anmelden will, kann das am Sonnabend noch tun, sollte dann aber schon früh da sein, zwischen 8.15 und 8.30 Uhr.“
Wanna und seine Helfer müssen die neu hinzugestoßenen Mannschaften nämlich noch in das im Computer hinterlegte Turniersystem eingeben. Erst wenn alle Teams– eine Mannschaft besteht aus vier Akteuren, darunter muss mindestens eine Frau sein – registriert sind, kann der endgültige Spielplan erstellt werden.

Eines steht jedoch schon fest und macht das sportliche Strandevent so beliebt: Es wird im „Schweizer System“ gespielt. So kann keine Mannschaft vorzeitig ausscheiden. Nach jeder ausgetragenen Runde wird eine neue Tabelle erstellt. Das garantiert, dass speziell im späteren Turnierverlauf Kontrahenten aufeinandertreffen, die ein ähnliches Niveau besitzen. „Das macht sowohl den schon etwas fortgeschritteneren Spielern als auch denjenigen, die eher freizeitmäßig aktiv sind, am meisten Spaß. Man wird nicht abgeschossen und fühlt sich als Looser. Außerdem kommen dann schöne Ballwechsel zustande“, erläutert Wanna die Vorteile.

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Dass das Wetter in den vergangenen Tagen eher herbst- als sommerlich war und es womöglich auch am Sonnabend Schauer statt Sonne geben wird, ist laut Wanna für die Protagonisten kein Problem: „Die sind da nicht so empfindlich. Natürlich wären 25 Grad schöner, aber die Leute hechten auch, wenn es regnet und der Sand nass ist. Vor einigen Jahren hat es auch geregnet und es haben sich Pfützen gebildet. Das haben die Teams genutzt und sich nach ihren Spielen da reingeworfen.“ Auch bei Niederschlag werden die Wettkämpfe auf jeden Fall stattfinden, versichert Wanna.

Zwar laufen die Mannschaften – anders als beim „Bivo Batu“-Turnier, das jährlich in Gieboldehausen ausgetragen wird – für gewöhnlich nicht in Kostümen auf. Dafür sind jedoch einheitliche Shirts keine Seltenheit. „Wir haben in einem Jahr, genau wie in Gieboldehausen, auch mal einen Sonderpreis für das Team ausgelobt, das den höchsten Getränkeverzehr aufweisen kann. Das hat jedoch nur zu übermäßigem Alkoholkonsum geführt, deshalb machen wir das nicht mehr“, erklärt Wanna. Für den Sieger gibt es einen Pokal und Getränkegutscheine.

Die teilnehmenden Vertretungen stammen nicht nur aus Nesselröden und den umliegenden Ortschaften, sondern reisen auch aus dem Raum Göttingen und auch aus Thüringen an. Auch die Akteure, die für den Ausrichter im ersten oder zweiten Herrenteam aufschlagen, sind mit dabei. „Sie haben sich jedoch nicht geschlossen als eigene Mannschaft angemeldet, sondern eher mit einzeln mit der jeweiligen Clique“, erläutert Wanna. Der hat mit seinen Helfern – insgesamt besteht das Organisationsteam aus neun Personen – bereits am gestrigen Donnerstag angefangen, die Reithindernisse abzubauen und das knapp 3000 Quadratmeter große Gelände beachvolleyballturniertauglich zu präparieren.

Vom Zusammenhalt der Nesselröder Vereine – die Zusammenarbeit mit dem örtlichen Reitverein funktioniere bestens – ist das Organisationsteammitglied begeistert. Und auch die Kommunikation und Koordination innerhalb des verantwortlichen Stabes verlaufe komplikationslos. „Die Vereisnmitglieder backen Kuchen, und für den Getränkeausschank melden sich die Leute freiwillig, die muss man gar nicht mehr groß fragen. Das macht es für uns Organisatoren natürlich auch einfach.“

Alles ist bestens vorbereitet. Und vielleicht spielt ja auch das Wetter mit. „Letztes Jahr war es auch nicht so warm“, erinnert sich Wanna. „Aber dafür trocken.“ cro