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Duderstadt Abschied vom Schulleiter der Berufsbildenden Schulen in Duderstadt
Die Region Duderstadt Abschied vom Schulleiter der Berufsbildenden Schulen in Duderstadt
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00:18 28.06.2013
Von Ulrich Lottmann
Abschied als Schulleiter: Timo Tuschling (M.) zwischen Tochter Paula und Bürgermeister Wolfgang Nolte.
Abschied als Schulleiter: Timo Tuschling (M.) zwischen Tochter Paula und Bürgermeister Wolfgang Nolte. Quelle: IS
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Duderstadt

Während seiner drei Jahre in Duderstadt erwarb er sich, das zeigten die Abschiedsreden, die Anerkennung von Vorgesetzten, den Respekt von Partnern, die Achtung von Kollegen und die Zuneigung der Schüler.

„Schule mit einem Konzept für die Zukunft“

Rund 100 Vertreter von Behörden, aus Politik, Handel und Wirtschaft, von Elternschaft, Schülern und Kollegium waren in die BBS-Caféteria gekommen. Begrüßt wurden sie vom stellvertretenden Schulleiter Friedel Nolte. Mit wenigen Sätzen umriss dieser die Leistung Tuschlings. Dessen Aufgabe ab Herbst 2010 sei es gewesen, die damals mit sinkenden Schülerzahlen kämpfende BBS zu stabilisieren. „Lieber Timo, Deine Art hat zu dem geführt, was wir heute sind: eine moderne Schule mit einem Konzept für die Zukunft.“

Gesten der Herzlichkeit

An die Bemühungen der Schulleitung um Tuschling für den Bestand der BBS erinnerten auch die folgenden Redner, darunter der stellvertretende Landrat Lothar Koch (CDU): „Sie haben zum Segen dieser Schule, Sie haben zum Segen dieser Region gearbeitet“, bescheinigte er Tuschling. Neben Worten der Anerkennung für die berufliche Leistung prägten aber vor allem Gesten der Herzlichkeit gegenüber der Person Tuschlings die Beiträge. Frank Lodl dankte ihm für sein Wirken „als Schulleiter, als Kollege, als Freund“, mit dem Satz: „Sie haben der Schule gut getan.“ Offenheit, Freundlichkeit, Verbindlichkeit lobte Schülervertreter Christian Nolte: „Sie waren einfach spitze.“

Tuschling reagierte, sichtbar gerührt, mit Dank an Nolte („Wir haben harmoniert wie ein altes Ehepaar“), an das Kollegium („Das waren nicht meine Siege, das waren unsere Siege“) und an seine Mitstreiter im Kampf um die Schule. „So emotional war das gar nicht geplant“, schloss Nolte nach knapp zwei Stunden.