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Duderstadt Adventsbasar in Duderstadt lockt viele Besucher an
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18:18 19.11.2018
Krippen – bis ins Detail durchdacht. Quelle: vw
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Duderstadt

Auch wenn der Sommer gefühlt erst drei Wochen vorbei ist, es ist an der Zeit, sich mit dem nahenden Weihnachtsfest auseinanderzusetzen. Wertvolle Entscheidungshilfe in Bezug auf Präsente und Deko leistete die Lebenshilfe Duderstadt, die zum zweitägigen Adventsbasar einlud.

17 Stände waren auf verschiedenen Ebenen auf dem Gelände am Kutschenberg verteilt –vielfältig das Angebot, liebevoll zusammengestellt. Wer kennt das nicht, man sitzt im Auto, die Sonne scheint und bringt es an den Tag. Die Scheiben benötigen ganz dringend eine Reinigung von innen. Der Pulloverärmel ist keine wirklich gute Idee. Die hatte für derartige Notfälle aber Christine Diederich aus Rhumspringe. An ihrem Stand gibt es die sogenannten Wischenten. Unterschiedliche Stoffdesigns haben sie, aber der Bauch ist bei allen gleich, der besteht nämlich aus einem Mikrofasertuch, dies wiederum perfekt für die Reinigung der Scheiben geeignet ist. „Man kann sich die Enten einfach vorn ins Auto legen und bei Bedarf hat man sie immer zur Hand“, berichtet Christine Diederich, die sich ihre Nähkünste selber beigebracht hat. Alles was sie anbietet, hat sie selber gemacht. „Ich bin da wahrscheinlich familiär vorbelastet“, erzählt die Rentnerin.

Hirschkranz mit Federn. Quelle: vw

Weihnachtskrippen

Albert Schmiedekind war in Bad Rothenfelde zur Kur. An sich noch nichts Besonderes. Dort allerdings kam er dort auf den Geschmack, Weihnachtskrippen zu fertigen. Und seitdem befindet er sich das ganze Jahr über in Weihnachtsstimmung, denn ungeheuer viel Zeit nimmt sein Hobby in Anspruch. Bis ins Detail durchdacht sind seine Krippen. „Manchmal ändere ich dann aber auch einfach etwas um“, erzählt er. Pultdächer, Satteldächern – keine Krippe sieht bei Schmiedekind aus wie die andere. „40 Stunden sind gar nichts“, sagt er und versucht die Dimension zu erklären. „Im Jahr 2000 habe ich damit angefangen“, erinnert er sich. Und seitdem ist er infiziert. Angebaut hat er noch nicht, aber der Abstellraum, in dem die Krippen aufbewahrt werden, ist nicht so klein.

Bereits seit vielen Jahren ein gern gesehener Gast ist Werner Arndt und seine Frau. Metalldesign ist die Leidenschaft des Wintzingeröders. Der gelernte Schlosser hat vor 25 Jahren damit angefangen, hat inzwischen eine richtige „Stammkundschaft“. Ob Fußballer, Gleitschirmflieger oder Reiter – Arndt fertigt nach Wunsch. Und es kommt auch gar nicht so selten vor, dass eine Arztpraxis mit einer seiner Figuren bestückt ist. Denn keine Fachrichtung wird von ihm ausgelassen. „Manche Leute kommen auf die verrücktesten Ideen, aber ich versuche die Wünsche immer umzusetzen“, erläutert Arndt.

Metalldesign. Quelle: vw

Begrenzte Kapazität

Nicht jeder hat so viel Glück und ergattert einen Stand bei der Lebenshilfe. „Wir haben ja nur eine begrenzte Kapazität. Und deswegen kann es schon mal sein, dass wir auch Anfragen ablehnen müssen“, erzählt Jeannette Rheinländer von der Lebenshilfe. Und vor allem wollen sie ja auch ihren eigenen Leuten die Chance geben, sich mit selbstgemachten Dingen zu präsentieren. „Es macht uns immer ganz viel Spaß hier“, sagte Gudrun Dix und strahlt über das ganze Gesicht.

Männer befanden sich auch unter den Besuchern, keineswegs missgelaunt im Schlepptau ihrer Frauen. Ganz im Gegenteil. „Winter ist genau meine Zeit.

Olaf Senger Quelle: vw

Schließlich habe ich vor Weihnachten auch noch Geburtstag. Bei den Gerüchen und der Atmosphäre kommen Kindheitserinnerungen wieder hoch“, erzählt Olaf Senger und hat auch schon einige Präsente im Visier.

Von Vicki Schwarze

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