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Duderstadt Alarmübung: Marx zufrieden mit Großeinsatz
Die Region Duderstadt Alarmübung: Marx zufrieden mit Großeinsatz
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20:25 12.11.2010
Mit großem Aufgebot: Einige der 130 Feuerwehrleute und Rettungskräfte dringen unter Atemschutz in das Haus vor.
Mit großem Aufgebot: Einige der 130 Feuerwehrleute und Rettungskräfte dringen unter Atemschutz in das Haus vor. Quelle: OT
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„Vor Ort waren die Feuerwehren aus Duderstadt, Desingerode, Mingerode, Westerode, Gerblingerode Esplingerode, Nesselröden und Werxhausen, Polizeibeamte des Kommissariats Duderstadt sowie der komplette medizinische Rettungsdienst.
Alle Einsatzkräfte waren im Voraus nicht informiert, mussten also von einem echten Einsatz ausgehen. Das Szenario: Um 18.50 Uhr wurde ein Zimmerbrand im obersten Geschoss des Westeröder Mehrzweckhauses gemeldet, mehrere Personen riefen um Hilfe, mussten gerettet werden.

Letztendlich befanden sich im Umfeld des vermeintlich brennenden Hauses rund 20 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Das machte eine Sperrung der vorbeiführenden Bundesstraße 446 zwischen dem Kreisel am Ortsausgang Duderstadt und der Abzweigung nach Nesselröden notwendig. Der Verkehr wurde umgeleitet.
Gleichzeitig begannen die Lösch- und Rettungsarbeiten unter schwerem Atemschutz. Über Dreh- und Steckleitern wurden insgesamt neun Personen – dargestellt von Jugendlichen sowie zwei Puppen – aus dem Obergeschoss per Spezialtrage auf den Boden abgeseilt. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die angeblich Verletzten. Zur Bekämpfung des Feuers wurden Wasserzuleitungen vom Teich bei Otto Bock und von der Nathe her aufgebaut.

Ausgearbeitet hatte die Großübung Brandschutzabschnittsleiter-Ost, Heinrich Marx, die Einsatzleitung lag bei Stadtbrandmeister Stefan Schindler. Beide zeigten sich mit dem Vorgehen der eingesetzten Kameraden zufrieden. Auch Otto Moneke, Chef der Duderstädter Polizei, berichtete von einem reibungslosen Einsatz seiner Beamten, die bei der Straßensperrung und der Ausschilderung einer Umleitung bis 21 Uhr eingesetzt waren. Gelobt wurde von allen Beteiligten das reibungslose Zusammenwirken aller Einsatzkräfte und eine weitgehend störungsfreie Kommunikation.

Von Sebastian Rübbert