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Duderstadt Am Wochenende gibt es die Komödie „Krimi auf der Insel“ zu sehen
Die Region Duderstadt Am Wochenende gibt es die Komödie „Krimi auf der Insel“ zu sehen
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18:12 31.10.2019
Die Theatergruppe Mingerode probt seit zwei Wochen täglich für die Premiere.  Quelle: r
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Mingerode

Antonia Stahls Komödie „Krimi auf der Insel“ zeigt die Theatergruppe Mingerode am Wochenende im Ratskeller, Bachstraße 1. Die Premiere ist am Freitag, 1. November, um 20 Uhr.

Monatelang haben die elf Schauspieler sich geprobt, an diesem Wochenende ist es soweit. Drei Aufführungen wird es im Ratskeller von Mingerode zu sehen geben. Einen Knaller zum Auftakt verspricht Sebastian Wüstefeld, der den Ehemann einer ihrem Hobby frönenden Frau (Sandy Goldmann) spielt. Der 43-Jährige war in den vergangenen 26 Jahren bei allen Produktionen der Theatergruppe mit dabei. Viel über den Inhalt der Komödie, in der es um Entführung und Diebstahl geht, wollen die Schauspieler nicht verraten. Sie möchten ihr Publikum überraschen.

Auswahl aus sieben bis acht Stücken

Elke Heddergott wird eine schräge Persönlichkeit mimen, Christian Barke deren rechte Hand. Zur schreibenden Zunft gehört Karina Hoppmann aus Germershausen. Erfahrung bringt Gabi Kunze mit. Julia Otto ist die coole und smarte Powerfrau, die mit Technik umzugehen versteht. Eine besondere Rolle hat Marita Grobecker, die mit wenigen Sätzen der Geschichte eine ganz neue Richtung geben wird. Das erste Mal dabei ist die zehnjährige Marit Nele Rasmussen aus Duderstadt, die ein ganz besonderes Kostüm tragen wird.

Sieben, acht Stücke haben die Schauspieler den Sommer über gelesen. Die Entscheidung fiel – wie immer – demokratisch. Der Krimi fand die größte Zustimmung. Seit Ende August proben die Theaterleute, erst wöchentlich, seit 14 Tagen täglich. Beim Bühnenbild hat jeder mit angepackt und die notwendigen Requisiten besorgt. Den Hut hatte dabei der handwerklich geschickte Werner „Trapper“ Grobecker auf, der mit ein paar Brettern und einer handvoll Schrauben Wunder wirken kann. Im Stück ist er als Arbeitnehmer zu sehen, der kurz vor der Rente noch einmal vor eine große Herausforderung gestellt wird. Grobecker spielt seit mehr als 20 Jahren in der Theatergruppe mit.

Platz für 190 Zuschauer

Für Licht und Ton zeichnet Lukas Otto verantwortlich, der das dritte Mal dabei ist. Er übernimmt auch die Soundeffekte, die er vom Laptop aus einspielt. Im Krimi sorgt er für Recht und Ordnung. Als Souffleuse hilft Bettina Otto Schauspielern bei Hängern zurück auf die Schiene. Weil sie während der Aufführungen im lauten Saal manchmal nicht gut zu verstehen ist, musste mancher der Charakterdarsteller schon einmal kurz entschlossen mit einer Flasche Sekt zu ihr hinüber gehen, um die erlösenden Worte zu verstehen.

Der gebürtige Mingeröder Jürgen Maur, der heute in Duderstadt wohnt, filmt die Aufführungen seit 15 Jahren. Die Schauspieler schauen sich die Aufführungen gerne noch einmal zusammen an oder verschenken die DVDs, die sich bei Maur jederzeit nachbestellen lassen.

Gut 190 Zuschauer fasst der Ratskeller. Die Vorstellung am Sonnabend ist bereits ausverkauft. Mit dabei sind auch Senioren aus dem Alten- und Pflegeheim Am Park, die von Betreuern begleitet werden. Im Publikum sitzen zudem viele der 30 Mingeröder, die bei früheren Produktionen der Theatergruppe mit auf der Bühne standen. Zu ihnen gehört Konstantin Dornieden, der aus beruflichen Gründen nach Magdeburg gezogen ist. Die Aufführungen locken zudem Eichsfelder aus den Nachbarorten an. Aus Nesselröden kommen zum Beispiel Schauspieler der dortigen Theatergruppe. Die Mingeröder kennen auch bei deren Produktionen.

Die Komödie „Krimi auf der Insel“ gibt es auch am Sonnabend, 2. November, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 3. November, um 18 Uhr im Ratskeller Mingerode zu sehen.

Theatergruppe besteht seit 25 Jahren

Die Theatergruppe Mingerode hat 2018 in 25-jähriges Bestehen gefeiert. Von Anfang an mit dabei ist Sebastian Wüstelfeld, der heute 43 Jahre alt ist. Zu den Urgesteinen gehören zudem Werner Grobecker und Marita Grobecker. Unter dem Dutzend Schauspielern sind vom Schulkind bis zum Rentner alle Altersgruppen vertreten. Die Theaterleute arbeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen. Da gibt es Handwerker und Physiotherapeuten, Büroangestellte und eine Mitarbeiterin aus der Wissenschaft. Allen gemeinsam ist die Freude, in eine andere Rolle zu schlüpfen, Menschen zum Lachen zu bringen und an der Gemeinschaft untereinander.Viel liegt den Mingerödern daran, dass immer alle mitentscheiden können. Es gibt keinen Leiter und keinen Regisseur. Auch die Auswahl der Stücke erfolgt demokratisch. Ein knappes halbes Jahr lang dauert jeweils eine Inszenierung. Nach Beendigung der drei Aufführungen gehen alle noch einmal zusammen essen. Auch gemeinsame Fahrten hat die Theatergruppe schon gemacht. Manchmal besuchen sie die Aufführungen anderer Theatergruppen der umliegenden Orte. (mic)

Von Michael Caspar

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