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Duderstadt Anti-Atom-Protest von Bauern geht weiter
Die Region Duderstadt Anti-Atom-Protest von Bauern geht weiter
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21:46 20.03.2013
Bauer Ludwig Pape und rund zehn Treckerfahrer starten nach Kundgebung Konvoi.
Bauer Ludwig Pape und rund zehn Treckerfahrer starten nach Kundgebung Konvoi. Quelle: Pförtner
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Eichsfeld/Berlin

Die Vertretung des von der Reaktorkatastrophe in Fukushima betroffenen Landes war am zweiten Jahrestag des Unglücks Ziel des Traktor-Konvois von 15 Bauern.

Sie hätten ihren Appell, Atomkraftwerke im erdbebengefährdeten Japan abzuschalten, übergeben können, berichtet Pape. Zusammen mit vier Botschaftsvertretern hätten die Landwirte sowie Berliner Kernkraftgegner eine Schweigeminute für die Opfer der Fukushima-Katastrophe abgehalten. „Wir haben ihre Herzen berührt“, sagt Pape.

Anschließend sei bei einem Gespräch in der Botschaft vereinbart worden, weiter in Kontakt zu bleiben, berichtet der Seeburger Landwirt: „Wir haben gelernt, dass wir das Thema mit viel Fingerspitzengefühl weiter verfolgen müssen.“ Mit den Gesprächen solle die Anti-Atom-Bewegung in Japan gestärkt werden. Als Symbol für den fortdauernden Dialog wollen die deutschen Kernkraftgegner auf dem Gelände der Botschaft eine japanische Kirsche pflanzen. Das hätten die Botschaftsvertreter grundsätzlich als positiv bewertet.

Die Trecker-Tour nach Berlin sei mühsam gewesen, so Pape rückblickend. Er sei nach stundenlanger Fahrt auf dem unbeheizten Trecker bei nasskaltem Wetter sehr erschöpft gewesen. Er wertet die Fahrt dennoch als Erfolg.

lo