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Duderstadt Lindauer veröffentlicht Eichsfeldkrimi
Die Region Duderstadt Lindauer veröffentlicht Eichsfeldkrimi
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07:00 15.02.2019
Der Krimiautor Peter Donnerstag mit seinem Eichsfeld-Krimi "Mordmühle" an der Telefonzelle in der Marktstraße, wo sich Szenen des Krimis abspielen.
Der Krimiautor Peter Donnerstag mit seinem Eichsfeld-Krimi "Mordmühle" an der Telefonzelle in der Marktstraße, wo sich Szenen des Krimis abspielen. Quelle: Niklas Richter
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Lindau

Eine Leiche an der Mordmühle in Lindau und eine Verbrecherjagd durch den ganzen Altkreis Eichsfeld: Mit „Die Mordmühle“ hat Peter Donnerstag einen Eichsfeld-Krimi geschrieben. Der Lindauer hat das Buch selbst verlegen lassen.

Es ist der erste Krimi, den Donnerstag geschrieben hat. In den vergangenen zwei Jahren hat er weitere Bücher veröffentlicht, unter anderem den humoristischen Abnehmratgeber „Losgehen“. „Ich schreibe als Hobby seit der Jugendzeit“, erzählt Donnerstag. „Einen Krimi wollte ich schon immer mal schreiben. Das hat mich schon immer fasziniert.“

Sage um die Mordmühle in Lindau

Der Zahnarzt ist gebürtiger Northeimer und in Lindau aufgewachsen. Da lag es nahe, die Handlung in der Region zu platzieren. „Da fällt die Ortsrecherche weg“, sagt er. Die Leser würden das Eichsfeld außerdem kennen und könnten so alle Schauplätze wiederfinden.

In Lindau selbst hat ihn, wie der Name seines Buches verrät, besonders ein Gebäude inspiriert: Die sagenumwobene und unter Denkmalschutz stehende Mordmühle liegt zwischen Lindau und Gillersheim. Dort soll einst eine Müllersmagd eine Räuberbande niedergestreckt haben und so der Mühle ihren blutrünstigen Namen gegeben haben. „Solche Sagen gibt es vermutlich überall“, meint Donnerstag.

Knapp 300 Seiten in einem halben Jahr

So wird sein Hauptkommissar Manfred Heinrichs an einem freien Tag zur Mordmühle gerufen. Eine Leiche wurde dort gefunden, nicht weit entfernt von seinem Heimatort Lindau. Zusammen mit seiner Assistentin und einem Gerichtsmedizinerteam verfolgt er dann die Täter. „In die Assistentin ist er verliebt, was sich am Ende nicht ganz wie erwartet auflöst“, verrät Donnerstag. Der 50-jährige Heinrichs wird durch den Fall mit seiner Vergangenheit konfrontiert und ermittelt in Gieboldehausen, Bodensee, aber auch an der Plesse-Burg und in der Universität Göttingen.

Etwa ein halbes Jahr habe er dann an seinem Projekt gesessen und knapp 300 Seiten verfasst. „Die ersten Seiten waren schwierig“, sagt Donnerstag. Ein paar Ideen habe er schon im Kopf gehabt, aber der Rest habe sich erst während des Schreibens ergeben.

Typisches aus dem Eichsfeld verarbeitet

Ein paar Charakterzüge von ihm selbst seien in seinen Protagonisten eingeflossen, meint Donnerstag. Und natürlich hat er, außer den Orten, Typisches aus dem Eichsfeld verarbeitet. „Die Gastfreundlichkeit und das spezielle Essen sind mit drin: die Wurst und das Bauernfrühstück.“ Die Figuren hätten alle im Eichsfeld gängige Namen wie Leineweber. „Nur die Mörder natürlich nicht“, sagt er und lacht.

Die erste Auflage von Donnerstags Eichsfeld-Krimi ist bereits vergriffen. „Das waren 100 Bücher“, erzählt der Autor, der sich selbst um das Verlegen bemüht hat und die Bücher auch vertreibt. Die zweite Auflage kann ab sofort an den Orten, an denen die Geschichte spielt, gekauft werden.

„Die Mordmühle“ ist erhältlich im Schum-Shop in Bilshausen, im Reformhaus Schöning in Duderstadt, bei Willi Döring in Gieboldehausen und im Faßhauer Shop in Rhumspringe. Interessierte können das Buch außerdem bei Donnerstag persönlich, Walthausenstraße 4 in Lindau, kaufen oder auf seiner Homepage unter www.peerdorst.de bestellen. Das Buch kostet 11,55 Euro.

Von Norma Jean Böger

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