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Duderstadt Ave Maria aus fünf Jahrhunderten in der Basilika
Die Region Duderstadt Ave Maria aus fünf Jahrhunderten in der Basilika
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19:46 02.05.2019
Mezzosopranistin und Pastorentochter Anna Haase von Brincken kommt für ein Konzert zurück in ihre Geburtsstadt. Quelle: Foto: R
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Duderstadt

Die Mezzosopranistin und Pastorentochter Anna Haase von Brincken kommt zurück in ihre Geburtsstadt, aber nicht in die angestammte Kirche. Am Sonntag, 12. Mai, gibt sie mit vier musikalischen Mitstreitern ein „Ave Maria“-Konzert in der Basilika St. Cyriakus. „Als Kind habe ich in der Basilika Cello gespielt, aber gesungen höchstens einmal“, erzählt Haase. „Eigentlich bin ich ja in der Servatiuskirche an der Orgel aufgewachsen“, erzählt sie lachend.

Beim anstehenden Konzert singt sie, die Instrumente spielen andere. „Ich weiß noch nicht, wie wir im Raum klingen, aber das finden wir bald heraus“, sagt Haase. Wir, das sind neben Haase Marie-Therese Daubner am Violoncello, Rosemarie Seitz an der Harfe, ihr Ehemann Jochen Müller-Brincken an der Oboe und der Regionalkantor und Organist der Basilika, Paul Heggemann.

Haase, Müller-Brincken und Seitz wohnen in Eibelstadt und musizieren auch dort zusammen. Daubner lebt in Rosenheim. Zusammengefunden haben sie bei den Eibelstädter Kulturtagen. „Mittlerweile eröffne ich die Kulturtage jährlich“, sagt Haase.

Marianische Kompositionen

In unterschiedlichen Besetzungen spielen sie marianische Kompositionen aus fünf Jahrhunderten. Das endgültige Programm gibt es noch nicht, begonnen werden soll mit einem Ave Maria von Giulio Caccini für Gesang, Oboe, Cello und Harfe. „Wir nehmen das Publikum auf eine Reise mit, der Abend ist in drei Blöcken gestaltet.

Von den Italienern geht es zu den Franzosen und wieder zurück bis zu Goméz“, so Haase, „Goméz ist das Highlight für das Publikum und setzt den Schlusspunkt.“ William Goméz lebte von 1939 bis 2000 und sei ein One-Hit-Wonder der klassischen Musik gewesen. Er sei nur durch sein Ave Maria bekannt geworden, so Haase.

Zwischen Caccini und Goméz spielen die Musiker Kompositionen von Camille Saint Säens, Franz Schubert und Astor Piazolla, um nur einige zu nennen.

Geistlicher Bezug

„Für mich sind besonders die Ave Marias mit geistlichem Bezug ansprechend“,sagt Organist Heggemann. Er steigt in die Proben mit ein, die anderen Musiker haben bereits im vergangenen Jahr ein marianisches Konzert im Würzburger Raum gegeben. „Mit Anna Haase habe ich aber schon mehrmals Oratorien gespielt und Gottesdienste gestaltet“, erzählt er.

Die Orgel stellt das Ensemble vor eine Herausforderung. „Die obere Orgel ist einen halben Ton höher als normal“, so Haase. „Wir haben noch eine Truhenorgel im Altarraum, die wir auch nutzen können.“ Die Entscheidung fällt in den gemeinsamen Proben. Und dann heißt es Genießen für das Publikum: „Ich freue mich auf bekannte und neue Gesichter“, sagt Haase voller Vorfreude.

Info: Das Konzert unter dem Titel „Ave Maria“ beginnt am Sonntag, 12. Mai, um 17 Uhr in der Basilika St. Cyriakus, Bei der Oberkirche 2 in Duderstadt. Der Eintritt ist frei, i eine Türkollekte zugunsten der Generalreinigung der Creutzburg-Orgel findet statt.

Von Lea Lang

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