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Duderstadt Kreiselneubau an B 247: Seit Montag gilt die Vollsperrung
Die Region Duderstadt Kreiselneubau an B 247: Seit Montag gilt die Vollsperrung
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18:21 25.03.2019
Die Ziegeleistraße ist ab Schützenring und Wolfsgärten seit Montag gesperrt. Quelle: Christina Hinzmann / GT
Duderstadt

Die Ziegeleistraße in Duderstadt ist seit Montag voll gesperrt. Mehrere Monate lang wird der Verkehr Richtung Tiftlingerode umgeleitet. Grund: Die Bauarbeiten für den Brückenneubau haben begonnen.

Der Brückenneubau ist ein Teil der Arbeiten, die für den Neubau eines Kreisverkehrs am Knotenpunkt Schindanger erforderlich sind. Ein Kreisverkehr soll den Knotenpunkt B 247 Schützenring, Wolfsgärten und Ziegeleistraße leistungsfähiger machen. Außer dem jetzt beginnenden Brückenneubau über die Hahle werden zwei weitere Brückenbauwerke vollständig ersetzt.

Am Montag sei zunächst die Baustelleneinrichtung erfolgt und ein Baucontainer aufgestellt worden, berichtet ein Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStV), Geschäftsbereich Goslar. In den nächsten Tagen folgen dann die Vorbereitungen für den Brückenneubau über die Hahle. Dazu zähle unter anderem Bodenaushub auf beiden Seiten der Hahle, um das Baufeld freizuräumen, erklärt der Behördenmitarbeiter.

Spundwände und Widerlager

Im Anschluss würden Spundwände in den Grund getrieben, dann das künftige Fundament der neuen Brücke betoniert. Die in den nächsten Wochen anstehenden Arbeiten umfassen auch den Bereich Wasserbau. Beispielsweise müsse das Bachbett befestigt werden. Bis etwa Mitte April soll die sogenannte Arbeitsebene hergestellt werden, erläutert der Behördenmitarbeiter. Der Rohbau des neuen Brückenbauwerkes werde voraussichtlich Ende April eingebaut, weitere Betonarbeiten unter anderem für die Widerlager sollen bis Anfang Juni ausgeführt werden. Danach folge der Überbau inklusive der Brückenkappen. Ziel sei es, damit bis August fertig zu werden und den Straßenbelag auf die neue Brücke aufzubringen.

Spätestens im September soll die Ziegeleistraße (Kreisstraße 112) dann erst einmal wieder für den Verkehr freigegeben werden. Angesichts der engen Bauverhältnisse und des Arbeitsschutzes sei bis dahin allerdings eine Vollsperrung der K 112 Ziegeleistraße „zwingend erforderlich“. Damit einher geht die Umleitung des Pkw-Verkehrs nach Tiftlingerode über die Wolfsgärten, Industriestraße, Am Euzenberg, Musestraße, zurück auf die K 112, Tiftlingeröder Straße. Für Anlieger ist die K 112, Ziegeleistraße, bis zur Baustelle frei, teilt die Behörde weiter mit. Es werde eine Zuwegung zu den Grundstücken gewährleistet.

Weiträumige Umleitung für Schwerlastverkehr

Weiträumig umgeleitet wird der Schwerlastverkehr. Entsprechende Schilder weisen an der Bundesstraße 446 darauf hin. Der Lieferverkehr für das Ziegel- und Tonwerk sowie der Schwerlastverkehr werden über die Wolfsgärten, Industriestraße, Am Euzenberg auf die B 446 geleitet und von dort weiter auf die L 569 in Richtung Nesselröden. Von Nesselröden weiter über die K 45 Nathestraße auf die K 120 Tannenweg nach Immingerode und zurück auf die K 112 und umgekehrt.

Die weitere Planung der Bauarbeiten im Bereich des künftigen Kreisverkehrs sieht vor, dass die beiden bestehenden alten Brücken voraussichtlich Anfang 2020 abgebrochen werden. Zuvor müssten noch die Anschlüsse an die neue Brücke hergestellt werden. Zeitnah soll dann auch der Neubau der beiden Brücken erfolgen. Der Verkehr soll während dieser Bauarbeiten über die neue Hahlebrücke geleitet werden, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Neue Hahlebrücke kostet 650000 Euro

Der jetzt bevorstehende Brückenneubau ist Teil des Bauprojektes Schindangerkreisel. Rund 650000 Euro kostet allein die neue Hahlebrücke. Der komplette Ausbau des Knotenpunktes am Schindanger wird von der Behörde mit rund 4,4 Millionen Euro angegeben. Ziel sei es, so der Mitarbeiter der Landesbehörde für Staßenbau und Verkehr in Goslar, den neuen Kreisel bis Ende 2021 soweit fertig zu haben, dass dann nur noch Restarbeiten wie Gehwege und ähnliches bis etwa März 2022 fehlen.

Die Stadt Duderstadt hatte bereits im vergangenen Jahr eine Reihe an Vorarbeiten für den Kreiselneubau geleistet. So wurden zum Beispiel sämtliche Versorgungsleitungen verlegt. Außerdem mussten an drei Stellen Gas-, Wasser- und Stromleitungen unter der Hahle hindurch geführt werden, wozu ein neuer Düker gebaut wurde. Abgerissen wurden außerdem das alte Trafohäuschen angrenzend an das Feuerwehr-Gelände sowie das Eckhaus Ziegeleistraße/Wolfsgärten.

Von Britta Eichner-Ramm

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