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Duderstadt Bauhöfe Duderstadt und Gieboldehausen streuen 400 Tonnen Salz
Die Region Duderstadt Bauhöfe Duderstadt und Gieboldehausen streuen 400 Tonnen Salz
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20:35 20.03.2013
Gegen Schnee und Glätte im Einsatz: Streuwagen waren im Winter 2012/13 im Eichsfeld weitaus mehr unterwegs als im Vorjahreswinter.
Gegen Schnee und Glätte im Einsatz: Streuwagen waren im Winter 2012/13 im Eichsfeld weitaus mehr unterwegs als im Vorjahreswinter. Quelle: IS
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Eichsfeld

Jürgen Wandt, Bauhof-Leiter aus Gieboldehausen, spricht in seinem Arbeitsbereich von 110 bis 120 Tonnen.

Frank Widera

Gerade hat am gestrigen Mittwoch Schneefall in Duderstadt eingesetzt – der am späten Nachmittag und in den Abendstunden zu Verkehrsbehinderungen und zum kurzzeitigen Erliegen des Busverkehrs führte – als Widera die Zahlen für eine erste Streusalz-Bilanz 2012/13 nennt. „Ich gehe davon aus, dass nicht mehr ganz so viel dazu kommen wird“, so Widera.

Schneefall und Streudienst-Einsätze im März seien nun wirklich nicht ungewöhnlich. Der Duderstädter Bauhof dokumentiert Zahlen und Einsätze seit dem Jahr 1995. Bei einem Blick in die Aufzeichnungen fällt Widera dann eher ein Jahr ins Auge, in dem der letzte Einsatz bereits am 6. Januar war oder nur 25 Tonnen Salz verbraucht wurden, wie beispielsweise im vergangenen Winter.

Jürgen Wandt

Um 4 Uhr begeben sich die Mitarbeiter des Bauhofs in Gieboldehausen auf Kontrollfahrt. Erst an höher gelegenen Punkten, wo der Schnee zuerst liegen bleibt, erklärt Gieboldehausens Bauhof-Leiter Wandt. „Dieser Winter hat uns ordentlich Arbeit bereitet, da es immer wieder ein paar Zentimeter geschneit hat.“ Zum Vergleich: Im Vorjahreswinter waren die Bauhof-Mitarbeiter nur an sieben bis acht Tagen im Einsatz und streuten gerade einmal vier Tonnen Salz.

Während vor allem auf Autobahnen mittlerweile Feuchtsalz zum Einsatz kommt, wird in Duderstadt und Gieboldehausen Trockensalz gestreut. Warum, wo doch flüssiges Streusalz eine sofortige Tauwirkung hat, wirtschaftlicher und umweltschonender ist? „Wir haben nicht die Voraussetzungen dafür. Wir müssten unsere alten Maschinen aufrüsten, und würden eine eigene Solemischanlage benötigen oder Solelagerstätte“, sagt Widera.

Dass die regionalen Bauhöfe auf Trockensalz zurückgreifen, sei an den Fahrspuren zu erkennen, da der Schnee in Verbindung mit Trockensalz dann schmilzt, wenn er mit Autoreifen in Berührung kommt.

Von Kristin Kunze