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Duderstadt Bei Ottobock sind Diensträder im Einsatz
Die Region Duderstadt Bei Ottobock sind Diensträder im Einsatz
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10:39 20.11.2018
Schlosser Reiner Osburg auf einem der Dienstfahrräder bei Ottobock in Duderstadt. Quelle: r
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Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler hat einen Beschluss des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags mitgeteilt, wonach die Überlassung von Dienstfahrrädern künftig steuerfrei möglich sein werde. Dieser geldwerte Vorteil müsse dann durch den Arbeitnehmer nicht länger versteuert werden. „Wir wollen dadurch besonders auch den Umstieg auf umweltfreundliche Fahrräder und Elektrofahrräder fördern und erleichtern“, so der Göttinger Bundestagsabgeordnete.

Von Steuerbefreiung profitieren

Von der Steuerbefreiung dienstlich genutzter Fahrräder, so Güntzlers Vermutung, würden „wahrscheinlich viele Göttinger Radfahrer“ profitieren. Immerhin betrage der Anteil der Fahrradnutzer am gesamten Alltagsverkehr in Göttingen 28 Prozent, in einigen Stadtteilen seien sogar deutlich höhere Anteile festgestellt worden, heißt es in der Mitteilung des CDU-Abgeordneten.

Bereits im Dezember 2016 ist bei Ottobock im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements das „JobRad“-Angebot eingeführt worden, berichtet Tim Stolte, der beim Duderstädter Unternehmen für das betriebliche Gesundheitsmanagement verantwortlich ist. Das „JobRad“ funktioniere analog zum bekannten Dienstwagenleasing, „aber mit Fahrrädern, Pedelecs und E-Bikes statt mit Autos“, so Stolte. „Die Mitarbeiter können ihr Wunschrad – egal, ob Stadt- oder Tourenrad, Mountainbike oder Rennrad, Pedelec, Liege- oder Lastenrad – über uns als Arbeitgeber beziehen.“ Dabei werden die Räder von ihnen nach der Ein-Prozent-Regelung versteuert. Die Mitarbeiter sparten dabei gegenüber dem Direktkauf, erklärt Stolte weiter. Die Finanzierung erfolge über die monatliche Gehaltsabrechnung. Über ihr „JobRad“ könnten die Mitarbeiter „frei verfügen und es nicht nur für den Arbeitsweg, sondern auch in der Freizeit nutzen“.

JobRad“ seit 2016 bei Ottobock

Die Einführung von „JobRad“ sei bei Ottobock Stolte zufolge insbesondere mit Blick auf die Vorteile, die sich daraus ergeben erfolgt: „Aktiver Beitrag zum Umweltschutz, Reduzierung des Automobilverkehrs sowie Förderung der Gesundheit.“ Seit Einführung des Angebots hätten die Mitarbeiter von Ottobock mehr als 200 „JobRäder“ erworben. Stolte: „Tendenz ist steigend. Wir haben Kollegen, die aus Seeburg oder bei gutem Wetter gar aus Göttingen morgens mit dem „JobRad“ zur Arbeit kommen und dabei weite Strecken zurücklegen.“ Darüber hinaus werden auf dem Gelände von Ottobock in Duderstadt vier firmeneigene E-Bikes genutzt.

Bei Sartorius in Göttingen gibt es keine Dienstfahrräder, so Timo Lindemann von der Unternehmenskommunikation. „Allerdings haben knapp 200 Mitarbeiter über Sartorius ein Fahrrad geleast. Die Leasingkosten werden vom Gehalt abgezogen“, erklärt Lindemann. Möglicherweise ab dem kommenden Jahr könnte es ein erstes Dienstfahrrad geben, verlautet aus der Geschäftsführung des Hann. Mündener Unternehmens WMU.

Anfrage nach Dienstrad bei WMU

Gerade erst habe ein Mitarbeiter konkret danach gefragt. Ansonsten habe WMU acht Dienstwagen im Pool sowie sechs Fahrzeuge, die der Führungsriege und dem Vertrieb für Dienstfahrten zur Verfügung stünden. Es handle sich überwiegend um Dieselfahrzeuge. E-Mobile oder Hybridfahrzeuge gebe es bei WMU bisher nicht.

Güntzlers Mitteilung zufolge, sollen „auch für die stärkere Verbreitung von Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen“ Impulse gesetzt werden, in dem die Bemessungsgrundlage bei der Dienstwagenbesteuerung bei diesen Fahrzeugen halbiert werden soll. Elektrofahrzeuge sind bei Ottobock und Sartorius bereits im Einsatz.

Bisher drei E-Mobile bei Sartorius

Im Fahrzeugpool von Ottobock mit insgesamt 13 Wagen gibt es bereits ein VW-E-Golf , darüber hinaus auf dem Firmengelände drei Kleintransporter mit Elektroantrieb, wie Marcus Wilke vom Fuhrparkmanagement berichtet. Die Auslastung der 40 Dienstwagen im Fahrzeugpool von Sartorius in Göttingen ist den Angaben Lindemanns hoch. Pro Jahr legten die Fahrzeuge zwischen 25000 und 30000 Kilometer zurück. „Für die Stadtfahrten werden in der Regel unsere Elektro-Golfs genutzt“. Davon hat das Unternehmen derzeit drei im Einsatz „und dafür im Sartorius-Parkhaus die entsprechenden Lademöglichkeiten geschaffen“, so Lindemann. „Wir gehen davon aus, dass der Anteil an Elektrofahrzeugen in der Sartorius-Flotte mittelfristig steigen wird.“

Von Britta Eichner-Ramm

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