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Duderstadt Nach Festakt mit Promis: So fällt die Bilanz in Duderstadt aus
Die Region Duderstadt Nach Festakt mit Promis: So fällt die Bilanz in Duderstadt aus
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21:09 19.02.2019
Beim Festakt im Rathaus Duderstadt (von vorne nach hinten): Bürgermeister Wolfgang Nolte, Bundekanzlerin Angela Merkel, Paralymppics-Medaillengewinner und Ottobock-Markenbotschafter Heinrich Popow und Ottobock-CEO Philipp Schulte-Noelle. Quelle: Peter Heller
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Duderstadt

Viele Akteure waren bei den Vorbereitungen des Festaktes zum 100-jährigen Bestehen von Ottobock eingebunden, damit am Ende alles reibungslos abläuft. Immerhin erwartete die Stadt Duderstadt als Gastgeber in ihrem historischen Rathaus zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, die Unternehmens-Chef Hans Georg Näder und dessen Familie die Ehre erwiesen – allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), Bundespräsident a. D. Christian Wulff (CDU), Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU), Musiker und Näder-Freund Peter Maffay, die Nobelpreisträger Stefan Hell und Erwin Neher, die Göttinger Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel, UMG-Vorstand Heyo Kroemer, Verleger Gerhard Steidl und viele andere mehr.

Ein Team von zehn bis 20 Mitarbeitern von Stadtverwaltung und Bauhof hatten sich im Vorfeld mit dem Festakt auf unterschiedliche Weise befasst. Und bei Ottobock waren dauerhaft knapp 30 Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen in Vorbereitung und Abwicklung des Festaktes eingebunden. Der Duderstädter Bürgermeister, Unternehmenssprecherin Marlen Harloff, Polizei und Feuerwehr eine Bilanz gezogen.

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Gab es besondere Vorkommnisse rund um das Ottobock-Jubiläum?

„Dank der guten Vorbereitung und vielfachen Unterstützung der Stadt Duderstadt, gab es keine ungewöhnlichen Vorkommnisse“, berichtet Harloff. Auch Wolfgang Nolte zieht ein durchweg positives Fazit und nennt als Besonderheit, dass es „ein positives Ereignis nach dem anderen“ gegeben habe. Vom Gottesdienst über den Festakt im Rathaus bis hin zur Ausstellungseröffnung in der Kunsthalle HGN – „es war ein Bilderbogen der Ereignisse, wie sie denkwürdiger nicht sein konnten“, sagte Nolte. „Ich bin begeistert“, dass das alles in der Bürgerschaft so positiv angekommen sei. Darüber hinaus seien Wetter, Beflaggung und die Stimmung in der Stadt „einfach prima“ gewesen. Aus Sicht der Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr verlief der Festakt ruhig. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse“, sagen Duderstadts Stadtbrandmeister Kai Walter und Erster Polizeihauptkommissar Karl-Hubert Wüstefeld vom Polizeikommissariat Duderstadt einhellig. „Wir als Polizei waren mit dem Einsatzablauf zufrieden“, sagt Wüstefeld.

Wie viele Gäste waren im Rathaus beim Festakt und wie viele davon sind eigens angereist?

„Insgesamt waren 354 Gäste beim Festakt im Historischen Rathaus“, teilt die Ottobock-Sprecherin mit und ergänzt, dass außer „lokalen und regionalen Gästen „auch Eingeladene unter anderem aus Argentinien, Indien und aus den USA“ teilgenommen hätten.

Wie viele Medienvertreter waren vor Ort?

Harloff: „Es waren 32 Medienvertreter vor Ort.“ Bürgermeister Nolte freute sich über die große Medienresonanz, die der Festakt zu 100 Jahre Ottobock in TV- und Rasiosendern sowie in Tageszeitungen, darunter Göttinger und Eichsfelder Tageblatt, gefunden habe. Das sei „Stadtmarketing der Extraklasse“.

Wie viele Mitarbeiter waren für Küche und Service im Einsatz?

Franz-Josef Otto vom Hotel Kronprinz in Fuhrbach war als Caterer für den Festakt zuständig. 36 Servicekräfte und sechs Mitarbeiter in der Küche haben in den rund zwei Stunden Getränke und Menü serviert. In Absprache mit Hans Georg Näder seien fast ausschließlich regionale Produkte verwendet worden. Das bekamen die Festgäste: Eichsfelder Festtagssuppe, Rinderroulade vom Eichsfelder Weiderind nach Großmutters Art, Lammkeule mit Butterböhnchen und Kartoffeln, sowie als Nachtisch gekochter Schoko- und Vanillepudding und Eichsfelder Schmandeis.

Mit wie vielen Einsatzkräften wurde für den Brandschutz gesorgt?

„Für den Brandsicherheitswachdienst waren sechs Kameraden im Dienst“, so der Stadtbrandmeister. Vorab habe es eine Begehung der Örtlichkeiten gegeben, bei denen der Brandschutz überprüft wurde.

Welche Voraussetzungen waren für den Besuch der Kanzlerin zu schaffen, etwa für den Aspekt Security?

„In die Vorbereitung waren das Bundeskanzleramt und das Bundeskriminalamt (BKA) eingebunden“, teilt Harloff mit. „Gemeinsam mit der Stadt Duderstadt und Ottobock wurde ein Sicherheitskonzept erarbeitet, um zu jedem Zeitpunkt die Sicherheit aller Gäste, einschließlich der Bundeskanzlerin, optimal zu gewährleisten.“ Wüstefeld: „Bei solchen Besuchen gibt es gewisse Standards beziehungsweise routinemäßige Maßnahmenkataloge, die von Personenschützern des BKA vorgegeben werden.“ Die hiesigen Polizeikräfte – „wir hatten rund 30 Einsatzkräfte im aktiven Tun, davon 20 aus der Bereitschaftspolizei in Göttingen“ – hätten die Personenschützer des BKA als „sogenannter erweiterter Personenschutz unterstützt. Die Maßnahmen beschränkten sich auf Beobachtung des Umfeldes“, erklärt der Leiter des Duderstädter Polizeikommissariats.

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Von Britta Eichner-Ramm

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